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Haare haben Gefühle

Ich habe vor vielen Jahren festgestellt, dass meine Haare so empfindlich waren, dass ich sie mir nicht schneiden mochte. Als Kind haben mir oft die Haarwurzeln geschmerzt. Manche Menschen haben eine empfindliche Kopfhaut.

Vor vielen Jahren hat mir mal eine Frau die Haare geschnitten.

Ich war dabei gefesselt von ihren spannenden Erzählungen, und was dann dabei herauskam, hat mich verblüfft, denn sie hatte nicht nur die Länge meiner Haare gekürzt… Der Haarschnitt hatte, wie ich fand, meine Gesichtszüge geordnet.

An meine Haare lasse ich nur noch Genies.

Heute denke ich, dass sie meine Aufmerksamkeit in einer Art zu fesseln vermochte, die ihr meinen Charakter offenbarte und so konnte sie sich mit ihrer Schere meinen Haaren – der Verlängerung meiner Nerven – in einer nährenden Art nähern.

Jetzt schneide ich mir die Haare selbst. Ich glaube, wir sollten uns die Haare nur dann schneiden, wenn wir uns wohl fühlen.

Vor kurzem gelang mir sogar ohne Spiegel ein gutes Ergebnis da ich nur Wasser und Luft an meine Kopfhaut lasse.

Auch andere Körperhaare lieber wachsen lassen – sie sind unsere kleinen und feinen Antennen.

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Veganer Restaurantbesitzer lässt Journalisten sein Steak schlachten

Kein einzige/r vegane/r Journalist ist zum Pressetermin und Verkostung bei Attila Hildmann gekommen. Warum? Es gibt kaum welche bei den “großen” Medien. Ist das nicht eigenartig? Journalisten sind dafür da, um die Wahrheit aufzudecken. Jene aber, die die Wahrheit kennen, haben offensichtlich in den Medien kein Wort.

Mein erklärtes Ziel ist das zu ändern. Bitte um Eure ehrlichen Kommentare, und jene, die den Pressetermin verfolgt haben, darum, ob sie dem noch was hinzufügen würden… 

Veganer Restaurantbesitzer lässt Journalisten sein Steak schlachten

Der Restaurantbesitzer des veganen Imbiss in der Berliner Schillerstraße hat sich auf eine gefährliche Wette mit 35 Journalisten eingelassen. Sollte die Mehrheit nach Verkostung seiner veganen Burger sich dafür entscheiden, in Zukunft einem veganen lieber einen Burger mit Fleisch vorzuziehen, wird Hildmann ein Steak essen. 

Die Journalisten dankten ihre Einladung einem medialen Wirbel um die lautstarke Reaktion Hildmanns auf eine sehr negative Restaurantkritik im Berliner Tagesspiegel. Hildmanns Burger sind „labbrig”, in seinem Laden hätte sie „eine Fritteuse betreten” wo man „gern im Öl badet”. Der Ladenbesitzer sei ein Hochstapler, dessen Speisen Gummikonsistenz hätten und klebrig, labbrig und mantschig seien. Seine Mitarbeiter lechzten nur verschwitzt nach der nächsten Zigarette. Hildmann würde unterdessen gerade versuchen vor dem Laden seine „vegane Männlichkeit” unter Beweis zu stellen . Der Artikel, der scheinbar auch solchen Sexismus nicht scheut, fällt leider auch sonst durchwegs herablassend und gar herabwürdigend unsachlich aus. Das Publikum sei “genervt” und jemand sagt gerade “Scheiß-Matcha-Eis”. Es gehört kein besonders reizbares Temperament dazu, dass Hildmann der Reporterin und dem Blatt hierauf erstmal ein Hausverbot erteilt. 

Beim heutigen Pressetermin in der Berliner Schillerstraße 71 bewerten Journalisten vegane Burger mit Süsskartoffelpommes, Salat und Dip auf einer Skala von 1 bis 10 durchschnittlich mit 7 positiv. Doch die mehrheitliche Antwort auf die Wette entscheidende Frage, ob die Journalisten in Zukunft trotzdem weiterhin Fleisch veganen Burgern vorziehen werden lautet “ja”. 

Wette verloren: Isst Attila Hildmann jetzt ein Steak?! 

Die vegane Community bangt um Hildmanns Moral, während dieser locker ein Metzgermesser in der Hand vor seinem Laden den Journalisten ein Kälbchen in einem Anhänger vorführt. 

Die Gäste kichern verlegen. „Ach, wie süß”, tönt es, die Entscheidung am Stimmzettel scheint mit dieser Art “Streichelzooatmosphäre” kaum in Zusammenhang.

„Journalisten haben zumindest am Anfang ihrer Laufbahn diesen Beruf gewählt, weil sie die Wahrheit herausfinden wollten”, 

sagt Hildmann ganz am Beginn des Pressetermins vor den versammelten Medienleuten.

Wie viele von ihnen erinnern sich noch daran und wagen es, die ungemütliche Verbindung zwischen Fleischkonsum und dem Geschäft mit dem Töten herzustellen, zu sagen: „Ich will Fleisch, aber nichts vom Töten wissen?” – Und auch: 

“Ich bin Journalist und schweige und unterstütze das Töten hinter verschlossenen Türen.”

Oder kehrt die Mehrheit der Journalisten diesem einmalig gelungenen Momentum in der deutschen Pressegeschichte, einzigartig und unwiederholbar inszeniert von Attila Hildmann, dem veganen Koch unter den Tisch und mokiert sich lieber weiter über die “säuerliche” Mayo?

Zu hoffen ist, dass mehr als nur das Geschmackserlebnis eine langfristig schöne Erinnerung bleibt. 

Selbst wenn das Thema Gesundheit derzeit hinter illusorischen Wohlstands- und Wellnessbegriffen einen unbeliebten Stellenwert hat, würde der gewaltlose Hintergrund der köstlichen Speisen jedem sich respektierenden Wahrheitsliebhaber und -Sucher das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Nähere Infos im Livestreambericht bei Attila Hildmann: https://www.facebook.com/AttilaHildmannOfficial/videos/1784135341628456/

Become a fruity

Mark Weaver is a vegan who’s interested in becoming a Fruitarian 

So he writes me his ideas and asks compelling questions:

hey:)

hi, mich begeistert es vor allem dass du sagst du schaffst es das ganze Jahr immer leckere Früchte zu bekommen

ich ernähre mich zumeist aus Obst, Reis, Kartoffeln, rohem Gemüse & Trockenfrüchte (v.a. Datteln).

Ich habe Schwierigkeiten das ganze Jahr über eine gute Obstqualität zu haben und ende im Winter oft so fast nur Reis, Kartoffeln, Datteln & das wenige regionale Gemüse zu essen… Hast du Tipps, oder willst du näher deine Gewohnheiten beschreiben?

Hab schon viel in deinen Texten gestöbert und du hast da ziemlich viel interessantes.

Amy Fabijenna Lang

Mark Weaver
Achja und hast du auch was bezüglich Körperpflege? Hier bin ich besonders begierig etwas bei mir zu ändern. Ich lasse hier zwar shcon sehr viel weg, aber es ist bei weitem nicht so wie ich will.. vor allem trockene Haut ein Problem..

danke!
Amy Fabijenna Lang

Natural beauty – No poo, no toothpaste or -brush, no flossing, no soap, no oils or cremes. Just as is – water, air and sunshine. Join the community of natural hygiene – natural beauty. 💦🌈

Mark Weaver

danke! Hey den Post bezüglich Obst hab ich eh schon gelesen.

Was mich interessiert ist wie es dein Bioladen schafft ganzjährig gute Obstqualität zu haben ?

ich habe damit ein echtes problem.. regional gibt es kaum bis nix und Importe sind oft leider auch nicht die besten. (gott sei dank gibts schon auch gutes, aber eben im Winter nicht allzu vielfältig)

Amy Fabijenna Lang

Es ist nicht kompliziert… im ersten Jahr Ass ich nur Bananen und Datteln und Rukkola Smoothies.

Mark Weaver

verstehe, also im Winter gestaltest du dir es einfach entsprechend der wenigen Verfügbarkeit super simpel ?

Amy Fabijenna Lang
Man soll das nicht so eng sehen. Fruitarian ist das Beste. Schaffe das mal wie auch immer, und dann kannst du immer noch nachdenken…

Mark Weaver
hm.. okay also ich sag dir was mein “Problem” wäre, wäre ich ab morgen frutarier:

Mark Weaver
ich würde zu dieser Jahreszeit wohl vor allem Bananen & Datteln en masse kaufen. Schwierig wäre mir die Bananen immer zur rechten Zeit reifen zu lassen. Datteln könnte ich so gut wie immer welche bekommen.

Es wäre aber so dass mir Variationen fehlen würden. Ich ernähre mich wirklich simpel und verzichte eh schon auf vieles. ZB kann ich Reis auch einfach mit nix (ungewürzt/ungesalzen etc.) essen und das schmeckt mir gut. Kartoffeln genauso. Simpel essen ist also nicht mein Problem. Schwierig wärs aber mit vor allem 2 Nahrungsmitteln ( Datteln & Bananen )Appetit zu befriedigen.

Ich weiß nicht ob du verstehst was ich meine.. ?

Normalerweise varriert mein Appetit wie von Natur aus laufend sodass ich an unterschiedlichen Tagen unterschiedliche Monomeals bevorzugen würde.

Amy Fabijenna Lang

Es ist lustig, weil wir als Kochköstler davon ausgehen…

Mark Weaver

hm.. wie meinst du?

Amy Fabijenna Lang

Dass wir ständig und auf vielfältige Weise unseren Geschmacksnerven hofieren müssen, um überhaupt etwas “herunterzubekommen”.

Mark Weaver
hm okay was ist dann dein Tipp an mich?

Wenn ich zB einen Tag nur Datteln essen würde würde mir mein Körper (mittels Appetit) recht bald sagen dass ich noch etwas anderes brauche..

Mark Weaver

Denkst du es ist nur gewohnheit? (so war es für mich simpel zu essen, monomeals, & ohne salz etc.)

Ich dachte der variierende Appetit sei von Natur aus und nicht nur Gewohnheit.. was denkst du?

Amy Fabijenna Lang
Zunächst – du sollst keinen Tag nur jegliche Trockenfrucht essen. Datteln sind zum Süßen.

Mark Weaver
oh.. was hättest du für Empfehlungen für mich an Obst das auch zB jetzt easy und in masse verfügbar wäre?

Amy Fabijenna Lang

Welches Obst du isst, ist dir übergelassen.

Allerdings wird es trotzdem vielleicht noch sehr lange “Appetite” geben. Verstehst du den sich dahinter verbergenden Zusammenhang, agierst du “Appetit” nicht aus und sagst Hallo zu deinem Hunger.

Ich sage Bananen aus mehreren Gründen:

– sie machen dich satt

– sie schmecken gut

– sie sind günstig

– sie haben alles, was du erstmal brauchen kannst

– du bekommst sie überall

– du kannst sie lagern

– sie reifen innerhalb einer woche nach, wenn du sie unreif kaufst

– du kannst sie einpacken und mitnehmen

– du kannst sie gut mit dunklem blattgrün zu smoothies verarbeiten

– sie sind eine gute übergangsnahrung nach stärkehaltiger nahrung, weil sie ebenfalls etwas stärke beinhalten – sie schmecken immer gleich gut

Mark Weaver

hm… denkst du ist es eine Idee wenn ich mal ein paar Tagen NUR bananen probieren würde?

*ein paar Tage (vlt. 3 Tage)

Wasser natürlich auch

Amy Fabijenna Lang

– und: am Anfang ist es sehr wichtig, satt zu werden. du brauchst viele kalorien, und dein magen ist nicht so große mengen gewohnt

momentan gibt es hier z.b. bioregional birnen, die passen als ergänzung sehr gut dazu.

ich habe, wie gesagt, wochenlang, wenn nicht monatelang (im winter) fast nur bananen, datteln und ruccola gegessen und mir ging es damit sehr gut

es ist sicher hilfreich, eine Zeitlang NUR eine Frucht zu essen (mono)

Mark Weaver

haha oh doch mein Magen ist sehr große Mengen gewohnt ich führe mir gewöhnlich 3500-5000kcal/Tag zu.. ein großer Teil davon aber meist Reis.. gern aß ich zB ~800g Reis (trockengewicht!). Also das wäre wohl kein Problem. Er schwierig ist es der deutlich höhere Zeitaufwand die Kalorien auch zu verspeisen. (das ist bei complex-carbs einfacher!)

Amy Fabijenna Lang

bitte aber blattgrün nicht vergessen. das ist jeden tag nötig, wenn es nur ein strauch brennnesseln sind, die du in ein smoothie mixt. zur not eignen sich auch einige Baumblätter

trotzdem wärest du wahrscheinlich überfordert, wenn du anfangs zehn kg birnen essen müsstest

Mark Weaver

ich liebe eigentlich Bananen, und sie sind billig und immer available. Würde es wohl damit probieren.. Welche Blattgrün empfiehlst du? ich esse selten sowas.. ich ess bisher eher sowas wie Jungzwiebel, Chinakohl oder Eisbergsalat, das wäre ja nicht sowas oder?

hm in meinem Fall wärens wohl durchschnittlich ca. 4kg Bananen/Tag

Denke damit hätte ich kein Problem, da ich es gewohnt bin in einer Mahlzeit problemlos ca. 1kg Bananen mal zu haben. Dann aber halt 3-4x/Tag…
Amy Fabijenna Lang
Jeglicher Salat ist auch bei Monodiäten indiziert, aber ich empfehle wegen der Reinigung deines Körpers am Anfang Rucola oder Vogerlsalat täglich in größeren Mengen zu verzehren.

(Ich hatte jeweils eine Packung täglich 125g)

Mark Weaver

ich würde vogerlsalat nehmen, da ich die Schärfe Rucola’s nicht so mag (wenn ich keinen Reis dazu esse!)

meinst du es ist egal wenn im Winter der Vogerlsalat nicht regional ist?

Amy Fabijenna Lang

Vogerlsalat wächst auch im Winter regional.

Mark Weaver

ich würde übrigens alles whole essen, also nicht als Smoothie. Ich mag es mehr

Wow. hmm ich muss einen Bioladen finden der unser regionales Zeug in guter auswahl hat!

Amy Fabijenna Lang

Ich auch, aber am Anfang war ich z.B. viel unterwegs und hatte keine Zeit so viel zu essen.

Mark Weaver
ich werde versuchen in nächster Zeit mehr solche Läden zu besuchen.

ich hab auch wenig Zeit da ich vollzeit arbeite und dazu leistungssport betreibe (ca. 8-10Std. Training/Woche.)… Ich nehme mir aber gerne die wenige Freizeit zum essen.
Amy Fabijenna Lang
ich würde sehen, dass ich satt werde, und wenn auch noch bio, dann ist das “top”.

Mark Weaver

okay.. vielen dank für deine Tipps.

Ich werde versuchen erstmal das zeug zu besorgen und dann zumindest 3 Tage Bananen + Datteln (nicht mehr als. ca. 1000kcal) + Vogerlsalat + Wasser zu probieren

Mark Weaver

Ich berichte dir, vor allem wenn ich probleme oder erfolg dabei habe

Amy Fabijenna Lang

Eines möchte ich dir noch mit auf den Weg geben: drei Tage sind sicher eine tolle Sache. Aber aus “irgendeinem”, “magischen” (oder biologischen) Grund machen genau 144 Stunden, d.h. 7 Tage einen merkbaren Unterschied.

Du kannst drei Tage tun was du willst, du hast so viel “Altes” gespeichert, dass in der Regel dein Gehirn nichts von der Umstellung registrieren wird.

Das ist mein persönlicher Tip, manche andere sagen sogar, es müssen 30 Tage oder sechs Wochen sein, bevor du dir wirklich überhaupt einen annäherungsweisen Urteil über die Veränderung machen kannst. Viel Erfolg und Spaß dabei!

Mark Weaver

Hey danke für den Tipp… Eigentlich will ich es nicht nur 3 Tage machen. Ich will es langfristig machen wenn es funktioniert. Es funktioniert für mich wenn mich das essen sättigen kann, ich es schaffe immer genug zuhause zu haben und ich keine leistungseinbußen davon trage. Ich nahm mir einfach nur 3 Tage vor um mir irgendwas vorzunehmen, da ich nicht sofort schon sagen dass es das richtige für mich ist. Ich wäre sehr glücklich wenn es funktioniert

Meine erste große Herausforderung wird sein 7 tage JEDEN tag bananen in der richtigen Reife zu haben…. Tipps dazu? Vlt. einfach 3x/woche je 6-8kg kaufen?

Mit 3x/Woche ist es vlt einfacher mehrere zeitpunkte mit optimaler reife zu haben (?)

Amy Fabijenna Lang

Ich habe ja in jener verlinkten Post beschrieben, wie ich es mache:

Ich gehe mit einem großen Reisekoffer zum Bioladen und kaufe dort 25 – 30 kg Obst, darunter mindestens 20kg Bananen, und das genügt für mich für eine Woche in der Regel.

Ich sehe zu, dass mindestens ein Teil schon reif ist, den Rest stelle ich auf einen Schrank oder lasse es in der Kiste. Normalerweise gibt es eine lange Spannweite ab und bis wann wir Bananen köstlich finden. Es sollte eben schon reif sein, aber es ist nicht wahr, dass es jedenfalls Punkte haben “muss” um es essen zu können. Es ist dann einfach nur bekömmlicher.

Mark Weaver

ich stimme zu zur “genießbaren Reife”. Trotzdem ist eine gewisse Reife nötig damit sie überhaupt gut schmecken und außerdem nicht stopfen (zu meinem Anfang als Veganer machte ich OFT den Fehler zu unreife Bananen VIEL zu essen…)

Amy Fabijenna Lang

Und apropos “Leistung”… Ich habe auch Leistungssport gemacht und war auch Sportlehrer und täglich 8 Std unterwegs, das ist toll. Es kann dennoch zu Veränderungen körperlicher Fitness kommen.

Entgiften ist “Hochleistungssport” je nachdem, wie du bisher gelebt hast – ich kenne niemanden, der nicht sagt, dass er/sie durch diese sich hin und wieder mal richtig “matschig” fühlt.

Du kannst entweder mehr Blattgrün essen, mehr Gemüse oder – wenn es deine Philosophie gestattet, den Prozess etwas langsamer leben – fast sicher wirst du mit dem einen oder anderen “Rückfall” in alte Gewohnheiten rechnen…

Nein, unreife Bananen solltest du sicher nicht essen.
Mark Weaver

hm ich denke ich werde lieber 3x/Woche welche kaufen. Ich hab kein problem häufig zu kaufen, da ich neulich auch sehr große Einkaufstaschen fürs fahrrad hab und täglich zur Arbeit damit fahre.
Amy Fabijenna Lang

Jaja, das kann man eh nicht so genau planen, du machst das, wie es für dich passt.

Mark Weaver

hm… ich kann mir nicht ganz vorstellen wie es wäre sich deshalb “matschig” zu fühlen. Ich hab keine Angst vor Rückfällen und sehe mich entschlossen genug etwas am ende zu schaffen wenn ich es wirklich will

Amy Fabijenna Lang



Im Moment hast du genug Infos.

Mark Weaver

ich hoffe nur dass es nicht qualvoll wird sodass es mir Lebensfreude nimmt… ich denke aber nicht. Aber das wäre, was mich aufhalten würde…

okay… ich geh dann schlafen.. bin eh schon spät dran. Würde gern mal über deine Schlafgewohnheiten erfahren und div. andere Themen…

Amy Fabijenna Lang

… Wie soll ich sagen … Das Leben ist m.M. nicht “nur” Lebensfreude aber durch Rohkost kannst du deine Lebensfreude langfristig wahrscheinlich erhöhen. Guter, früher, ausgiebiger Schlaf ist für uns alle wichtig. Gute Nacht!

Mark Weaver

bis bald!

(…)

Hi ich esse grad bananen. Nicht so viele, nur 7 große (hab auch noch nicht begonnen mit dem frutarier-test), aber trotzdem: Obwohl sie schon reif genug zum genießen sind hab ich nach ein paar bananen schon das gefühl dass sie zu wenig süß sind.

Hab jetzt kein problem die 7 bananen aufzuessen (ess grad die letzte), aber es nimmt mir die lust auf noch mehr (was ich als frutarier aber bräuchte..)

Amy Fabijenna Lang

du bist noch kein frutarier.

Mark Weaver

Irgendwie hab ich ein problem wenn das süße verlangen nicht gestillt wird. Wsl. hätte ich kein Problem damit als smoothie mit datteln schön versüßt.. Was denkst du?

Ja bin ich eh nicht

Amy Fabijenna Lang

Du hast kein “Problem”, sondern hast noch nichts erreicht.

Mark Weaver

Ich meinte nur, würde ich gerne frutarier sein müsste ich ohne probleme noch mehr Bananen essen können. Das ist so nicht der fall wenn sie mir nicht süß genug sind

Mark Weaver

Ja ich hab nix erreicht. Hast du einen tipp für mich?

Amy Fabijenna Lang

(link zu einem Irrigator)

Mark Weaver

Hmm ich verstehe das jetzt nicht…

Amy Fabijenna Lang

Warum

Mark Weaver

Meinst du dass es nach einer darmentleerung besser geht?

Amy Fabijenna Lang

(y)

Mark Weaver

Tatsächlich? Werd ich dann mal probieren..

Mark Weaver

Ich denke ich sollte es wohl unbedingt machen vor dem 7tage-test

Amy Fabijenna Lang

dennoch musst du unterdessen mit der “Entgiftungskrise” rechnen.

Es ist kein populäres Wissen, aber Rohkost ist eine Art “OP”.

Mark Weaver

Danke für deine tipps prinzipiell.. Ich bin eigentlich mit meiner bisherigen Ernährungsweise sehr sehr zufrieden. Ich finde es aber sehr interessant wenn jemand sagt es geht noch besser und simpler (simpler vor allem),

Amy Fabijenna Lang

Ich würde nie, nie, nie wieder, um kein Geld oder kein Preis der Welt jemals wieder zurückgehen.

Mark Weaver

Ich höre gerne auf deinen rat weil ich deine einstellung zu manchen themen einfach sehr korrekt finde!

Amy Fabijenna Lang

Es dauert in meiner Erfahrung, wie ich gestern sagte: 7 Tage exakt, bis die Verschmutzung aus dem Körper weicht. Bis dorthin ist es so, wie wenn du mit einem Sonnenschirm versuchtest zu sonnenbaden. Du wirst nicht wirklich den Sinn dessen kapieren.

Bis der Schirm auf einmal weg ist. Warts ab oder hungere lebenslang weiter…

Mark Weaver

Ich hab keine angst vor der Krise weil es nicht so schlimm ist. Ich darf jeden tag essen und ausreichend schlafen. Das ist besonders und nicht selbstverständlich..

Mark Weaver

“lebenslang weiter hungern”? Wüsste nicht wann/wieso ich das tun sollte.?

Amy Fabijenna Lang

Nicht jeder ist geistig reif, um sich solche Ansichten langfristig zu merken. Ich sage nur, probiere es aus bevor du darüber urteilst. Es kann sein, dass dir noch eine Woche lang kein Obst wirklich süss genug erscheinen wird oder schmecken. Das musst du in Kauf nehmen. Es ist, wie auf einen Berg gehen, bevor man die Aussicht genießen aknn.

Mark Weaver

Okay. Ich muss 7 tage einfach durchhalten. Ist es schlimm wenn ich mir jeden Tag mit 200-400g datteln bisschen mehr süße hole?

Ich denke ich sollte vlt. doch auf den mixer zurückgreifen, weil die bananen durch die spaltung immer süßer sind..

Amy Fabijenna Lang

Was auch immer du zu dir nimmst, es muss roh sein – unter 42 C.

Sogar wenn du rohe Schokoriegeln isst, oder Cracker, ist es nicht “schlimm”. Es ist ohnehin überhaupt nicht leicht 7 Tage durchzuhalten -deshalb versüße ruhig

Und ja, mixe! Mixe auch grün rein. Und mit dem Mixer bekommst du es auch süßer.

Amy Fabijenna Lang

Sogar Kakao kannst du dir reinmixen. Die ersten Sieben Tage finde ich es nicht so wichtig, wie genau du es machst, danach wird es dir immer leichter fallen, Dinge zu verbessern.

Aber aus irgendeinem Grund scheitert die Menschheit daran, sich sieben Tage lang auf eine Sache zu achten.

Mark Weaver

Vieeelen dank für deine Hilfe, ich schreibe später noch, muss jetzt wieder arbeiten. Schönen Tag dir derweil

Sieben Tage für dein Schicksal

SEVEN DAYS

Seven days are 144 hours.

Kann ich mich für die Dauer von sieben Tagen auf etwas konzentrieren? Etwas tun, was ich in der Zukunft gerne tun würde. Mich darauf konzentrieren. Es tun. Wenn ich “stolpere”, beginne ich neu.

Als ich das erste Mal diese sieben Tage geschafft hatte, war ich so mächtig stolz auf mich. Ich wusste, ich hatte etwas aus eigener Überzeugung und Kraft geschafft, was zwar menschenmöglich war, aber dennoch nicht wahrscheinlich. 

Tatsächlich scheitert wohl die Menschheit daran, sich sieben Tage lang einer Aufgabe zu widmen.

Vor acht Tagen hörte ich eine Frau klagen, sie könne nicht mehr zum Markt gehen und all die Früchte und das Gemüse sehen, das sie nicht essen darf. Sie hat eine Fruktoseintoleranz und darf seit einiger Zeit auch kein Gemüse mehr essen.

Was ist das für ein Leben ohne Früchte und Gemüse? Dann isst dieser Mensch nur noch künstliche Produkte, die letzten Endes ohnehin darauf hinkommen in irgendeiner Weise aus Früchten und Gemüsen oder ihnen identisch wertbaren Produkten zu bestehen, essen. Mir tat diese Frau leid und ich sagte ihr, dass ich glaubte, dass sie wieder etwas mehr Früchte und Gemüse vertragen würde, wenn sie sich nur sieben Tage lang fettfrei ernähren würde.

Ich habe nicht mehr als “fettfrei” gesagt, denn die meisten Produkte, die die Menschen unglücklich und krank machen, enthalten Fett: Süßwaren und tierische Produkte fallen also weg. Sie müsste sich dann überlegen, was sie isst. Getreide? Gekochtes Gemüse? Ganz gleich was, wenn sie sieben Tage lang kein Fett isst, entspannt sich die Leber und die Organe entgiften wieder besser. Dadurch ist schon ein merkbarer Unterschied zu registrieren, der als Erfahrung wegweisend sein kann.

Die meisten Menschen haben tatsächlich noch nie am eigenen Leib bewusst erfahren, dass sie ihr Schicksal ganz leicht selbst lenken können, indem sie auf ihren Konsum und ihre Entscheidungen bewusst und dauerhaft Acht geben. Nicht nur ändern sich Dinge, wenn der Körper aufatmen darf, wir lernen auch noch, auf uns Acht zu geben, und denken dadurch weniger. 

Sie sagte mir: “Ach, ich glaube, das hat bei mir keinen Sinn.” Sie sagte das einfach so, als ob das die Gewöhnlichste Sache der Welt wäre, Träume zu verwerfen. 

“Wirklich? Warum?!”,, fragte ich neugierig und anteilnehmend. Sie musste an meinem Tonfall erkennen, dass ich mir keinen Scherz mit ihr erlaubte. Menschen glauben in der Regel, was ihnen der Arzt erzählt hat, sei unveränderliche Realität und diese zu hinterfragen sei schmerzhaft und ketzerisch. Ich bewahrte aber meine Ruhe und sprach ohne Aufregung. Für mich ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. War er wohl für andere unerreichbar? 

“Ich bin zu faul.”, antwortete sie dann. Das war keine gute Ausrede. 

“Wirklich? Sieben Tage sind nicht das Ende der Welt. Kannst du sieben Tage nicht Geduld üben, um dann all diesen ersehnten Reichtum zu genießen?”, sprach ich und hielt inne. Ich schwieg. Dann sagte sie nach einer Weile schnell, “Ich werde mal sehen. Vielleicht versuche ich es.” 

*** 

Meine Mutter wurde mit einer Krebsart diagnostiziert. Die Ärzte rieten ihr, doch von ihrer “strengen” vegetarischen Diät abzusehen und fortan Fleischspeisen zu essen. Obwohl die Ärzte ihr bis zu 10 Jahre Lebenszeit nach ihrer Erkrankung zusprachen, sie selbst noch immer wieder zu genesen trachtete, starb sie bereits fünf Jahre nach dem Auftreten ihrer Symptome. Sie hatte auf diesem Gebiet ihres Lebens aufgegeben.

Es ist in Ordnung, manche Dinge unseres Lebens “nicht kontrollieren” zu wollen. Dinge loszulassen. Aber es ist leider auch in Zeiten der Not nicht in Ordnung, lebenswichtige, also unter Umständen über Leben und Tod entscheidende Dinge dem Zufall zu überlassen. Zu diesen Dingen gehört zweifelsohne jenes, was ich in meinen Körper lasse.

Wenn wir uns unsere Umwelt ansehen, ist sicher jeder Mensch mit ganz vielen Dingen, die in ihr passieren nicht einverstanden. (Wer sagt schon heute, dass ihm die Welt, so wie sie ist immer zu 100% gefällt!) Alles, was uns nicht an unserer Umwelt gefällt, nehmen wir als toxisch wahr, ob sie tatsächlich giftig sind oder ob uns unsere Gedanken über diese Dinge, die wir nicht ändern können, vergiften. Dennoch hegt ein beträchtlich großer Teil der Menschheit keinen Zweifel darüber, dass das, was ihm von seiner Umwelt täglich an Nahrung “vorgesetzt” wird, wohl das Beste für ihn sein muss!

Obwohl jeder von uns weiß, dass auch wir uns zu einem großen Teil unseres Lebens schwer tun, zu überleben und dafür nicht selten sehr hart arbeiten. Das tut auch unsere Umwelt. So auch alle Beteiligten an der Nahrungsmittelindustrie. Sie führen nichts Böses gegen uns im Schilde, sondern bedienen unsere unachtsamen Momente mit Speisen, die für uns nur mittelmäßige oder gar schlechte Nahrungsquellen sind.

Wir können wenig füreinander tun, das meiste muss jeder von uns für sich selbst tun. Und das beginnt bei der Beobachtung der Natur und damit, dass wir uns von ihr führen lassen. Viel zu oft versteifen wir uns darauf, unsere Mitmenschen zu beobachten und gewinnen so Informationen über unser eigenes Leben aus zweiter Hand. 

Erst jedoch, wenn wir unsere Beobachtungen an der Natur geprüft haben, werden wir zu Überzeugungen kommen, die uns auch durch das Leben tragen können.

Ich habe die Informationen, die ich über Rohkost bekam, durch viele Filter laufen lassen. Ich wusste schon, dass Ernährung einen mächtigen Einfluss auf das Leben hat, auf das Denken und vor allen Dingen auf meine Fähigkeit, Dinge zu beurteilen, ob sie wahr waren oder falsch.

Viele Menschen scheinen sich über den Richtigkeitsgehalt von Dingen gar keine Gedanken zu machen. Es ist richtig, was angenehm ist, und damit “fahren”, wie einige Menschen sagen, sie auch ziemlich gut und ziemlich lange. Nur – ein solches Glück währt mitunter lange, aber niemals unendlich, und wenn die Ernüchterung kommt, ist es meistens zu spät. Das ist mächtig schade, denn das meiste Unglück, das sich in einem menschlichen Leben ereignet, könnte durch die richtige Ernährung verhindert werden.

Leben als Produkt und Ware des Gesundheitssystems

Wie geht es eigentlich einem in einer geschlossenen psychiatrischen Station?

Hinein kommt jede/r der/die mit Polizei in Kontakt kam (selbst wenn diese nur als Zuschauer auf die Rettung aufmerksam wird.) Oder, wer bei der Aufnahme undeutlich spricht oder unentsprechende Aussagen macht. Und viele andere, je nach Geschmack der Aufnahme. Menschen, die noch nie auf ner Psych. waren, sind in der Regel nicht darüber aufgeklärt, wo sie sind. In den ersten drei Tagen kommt die Patientenanwaltschaft, wobei die erste Anhörung nur in extremen Ausnahmefällen zur Freiheit verhilft, eine zweite in 14 Tagen ist jedoch aufgrund der Gesetzeslage relativ gewiss freisetzend sofern der Patient orientiert ist. Außerhalb dieser zeit kann nur ganz selten mal ganz groben Verstößen die Anwaltschaft eingreifen. Eine offene Kommunikations-Kultur hingegen existiert nicht. Keinerlei Personal kann auf problematische Themen effektiv angesprochen werden. Ich habe hingegen erlebt dass versucht wird Diskussionswünschen entgegenzukommen, das letzte Wort allerdings behält der Patient nie. 

Logisch würde man denken ist eine geschlossene Station kein Ort für offene Kommunikation Kulturen. Akzeptieren wir das mal. Schließlich ist das ja eine Art Erziehungsmaßnahme für Erwachsene. Könnte durchaus sinnvoll sein eine Zeit lang zur Besinnung zukommen und Diskussionen außen vor zu lassen. Es ist ja auch der Sinn eines jeden spirituellen Retreats. Das funktioniert auch.

Aber welche Möglichkeiten zum Rückzug und Besinnung bieten sich? 

Nr. 1 – im Bett liegen. Mehr schaffen die meisten Patienten auch nicht aufgrund der enormen hohen Dosen an Schlafmedikamenten. Niemals wird sie ein liegender und somit keine Arbeit machender Patient zum aufstehen bewegt.

Nr. 2 – fünf Mal täglich zu Mahlzeiten erscheinen. Diese bestehen aus Standard Kost fünf mal am Tag sage wird Fleisch Käse und Ei serviert und dich verspeisen sind fett es gibt außerdem Nutella, Butter, etc. in Miniatur 15 mg Packungen, so dass bei jeder Mahlzeit Unmengen an Kunststoffmüll produziert werden. Ein Trauerspiel sind die Mahlzeiten auch schon deshalb weil die meisten Patienten zu zitiert und zu krank sind um zu essen und deshalb die teuer hergerichteten und meistens Standard aus Fleisch bestehenden Speisen nicht einmal anrühren. Sollte der Patient jedoch zu jener Sorte Menschen gehören, die in Krankheit und Stresssituationen an eher Speisen zu sich nehmen, kann dieser innerhalb wenigen Tagen mit vielen Kilogramm Gewichtszunahme mit Sicherheit rechnen und dies ist bei jedem Patienten, der auch durch eine Vielzahl von Medikamenten angeregtem Appetit vermehrt zu speisen greift, auch regelmäßig sehr stark der Fall.

Üblich auf einer geschlossenen Station ist das ein Patient drei fache oder vier fache Dosen von so genannten gemütsstabilisierenden Medikamenten mit anderen Worten sehr starken Schlafmitteln Zwangs-versorgt wird, denn auf einer geschlossenen Station gilt erst für den Arzt aus rechtlichen Gründen diese gegenüber der Patienten Anwaltschaft zu vertreten hat und den Patienten in der kürzest möglichen Zeit auf eine offene Station zu verlegen.

Hierbei kommt aber oftmals vor das die hohen Dosen der sehr die Renten Schlaf und Müdigkeit Für die andern sowie Denkprozesse verlangsamen dann Medikamente so stark Bewusstseinsverändernd wirkt, dass der Patient kurzerhand nichts mehr von sich weist, und brauchst du nicht sein Bewusstsein und seine Orientierung wieder Erlangen will.

Dies kann dann zu einem Aufenthalt auf der geschlossenen Station führen, die sich über Monate hinzieht. 

Dabei wird dem Patienten diese Pflegestufe der Vollversorgung weiterhin suggeriert, und ambulant weiter geführt. Über einen solchen Menschen werden bei jedem Abend und bei jeder Erz gesundheitlichen Instanz dicke Akten geführt und über alles wird gegenseitig Informationen Austausch vorgenommen. 

Behördenämter und Gesundheitsstellen “kennen” diesen Menschen schnell besser als er sich selbst.

Hier beginnt die Möglichkeit für einen Realitätsverlust für die Person selbst bei bestem willen eines jeden Betreuers Amtes Beamten oder Pfleger aus und Arztes.

Es kommt in der Regel ein Persönlichkeitsbild zusammen, das sich als ein Produkt des Gesundheitssystems zusammensetzt und eigene Lebensentwürfe oder Lebensziele komplett ausklammert oder stark bis zum meidet, bis zum Gedächtnisschwund verdrängt.

Erkennen lernen

“Am Ende eines Weges steht ein Baum. Ist es ein Baum der Erkenntnis, zögere nie!”

Ich habe ganz als erstes, frei gewähltes, organisiertes Lernfach angefangen, Dolmetsch- und Übersetzungswissenschaft kombiniert mit Niederländisch und Politologie zu hören. Ich hatte gute Erfolge und das Studium hat mich interessiert und ich profitiere davon eigentlich heute noch. Dann habe ich ein Jahr lang Theoretische Linguistik und Computerlinguistik gehört, was ich ebenfalls interessant fand, obwohl ich keine Geduld fürs Programmieren hatte. Vom Prinzip her war das interessant und wichtig. Dann habe ich Niederländische Philologie studiert. Es ist nett, die Sprache annähernd gut zu verstehen und halbwegs zu sprechen. Ich kann jeglichen niederländischen Text problemlos verstehen und mich auf niederländisch im Alltag unterhalten, manche Sachen mithilfe von Übersetzungsmaschinen auch ins Niederländische übersetzen. Ansonsten eine Menge Kulturtheorien, Leute, die dort Bücher geschrieben haben. Fand ich nicht mehr so fesselnd…

Daneben habe ich ein Studium absolviert, das “Publizistik- und Kommunikationswissenschaft” hieß. Am Anfang lernte ich gleich, dass Nachrichten (die sogenannten Fakten) und Meinung getrennt werden müssen, und, dass das ganz wichtig ist, weil sich sonst kein Mensch auskennt und die Leute sich ohnehin gerne verwirren lassen. Danach habe ich über das Leben nichts Praktisches mehr in diesem Fach gehört… Eine Menge zunächst sehr unpraktische Dinge hingegen über Zeichen, Mythen. Im Grunde habe ich außer dieser ersten Erkenntnis keine weiteren signifikanten mehr im Studium gemacht, außer, dass eigentlich niemand so genau wusste, was Fakten von Meinungen unterscheidet.

Deshalb wurde dann wissenschaftlich fabuliert, gemessen, gezählt, geordnet, hin- und hergeschoben, aufgereiht, Sandkastenspiele mit Texten, Bildern, Tönen, die irgendjemand irgendwo erzeugt hat. Sand von einem Kasten in den anderen schaufeln und dann wieder zurück, dabei vielleicht Sandkörner zählen…

Sofern die Bemühungen gemeinsam waren, fand jeder von uns für sich die eine oder die andere Wahrheit…

Ohne vegan geht nichts gut.

Es gibt so viele Themen… Ich finde außer atmen aber auch noch essen und trinken und schlafen und Bewegung wichtig, deshalb lebe ich, und arbeite ich weitgehend auch vegan, für vegane Ziele… Weil ohne vegan nichts geht. Das ist meine Wahrheit, eine der Wichtigsten:

Atmen kaum, da Tierwirtschaft dem Klima mehr schadet als nur irgendetwas auf der Welt. Schlafen? 

Wie könnte irgendjemand gesund und gut schlafen, wenn jede Sekunde ein Tier gegen seinen Willen für Mahlzeiten anderer sein Leben lässt? 

Und bewegen kann sich kaum noch die Menschheit, weil sie träge geworden ist… nicht nur im Fleisch und sitzt viel herum (wie ich momentan auch), aber auch im Geist und denkt nicht viel Kluges mehr.
Apropos Denken. Ja, mein erstes Studium hilft mir heute, denn ich kann besser die weisen Inhalte von vegan Lebenden in andere Sprachen übersetzen und es muss nicht jeder alle Sprachen der Welt kennen. Die Schule, die ich danach noch machte, hat mir schließlich gezeigt, dass ich nicht mehr so weit für Unterricht gehen werde… 

Die Welt weiß genug um sich selbst zu lehren.

Ich würde doch noch irgendwie gern programmieren lernen, denn so Manches wird der Welt erspart durch kluges Organisieren aller Ideen – wir lassen die Ideen, die die Welt nicht braucht, im virtuellen Raum und tun sie keinem Lebewesen an. Insofern, sofern wir den Sand nur virtuell hin und her schieben, bleibt “der Sand” für die Pflanzen, für uns und die Tiere, um zu nähren. Und, wer klug denken lernt, isst Letztere nicht auf.

Und, ich bemühe mich jedenfalls in Taten und Worten meine Vorstellungen nicht anderen “anzuhängen”. Ich bin dankbar, dass ich so viel lernen durfte, viel von anderen…

Vielleicht lernen diese Organisationen eines Tages wieder von uns, wie auch Eltern lernen, von ihren Kindern wieder zu lernen, wieder eine natürliche, vegane Lebeweise zu praktizieren.

Das ist auch notwendig. Am Ende meines eher langen Weges durch Studien, Schulen und solcherart steht dieselbe Erkenntnis, “there’s no such thing as a free lunch”, außer es ist vom Baum gefallen und wir tun ihm nichts an, bevor wir es uns schenken. Weiß jedes Baby.

Veggieleben

für mich war vegetarier sein (annähernd vegan) seit meinem 14. ganz natürlich. in meiner familie waren alle frauen vegetarierinnen. dass die männlichen fleisch aßen, nahmen wir hin, ich hatte mit ihnen ohnehin nicht viel zu tun. später entwickelte sich mein leben aber durch den freundeskreis – ich kannte niemanden V – so, dass ich von vielen fleischesserInnen umgeben war. ich hatte nie bewusst den gedanken, dass ich mich von ihnen aufgrund meiner ernährung unterscheiden müsse. ich wünschte mir lediglich, dass sie vielleicht sehen, wie schön mein leben ist, wie schön mein essen ist und inspiriert werden. 
das geschah nie! drei monate lebte ich mit meiner damaligen besten freundin an der westküste von kanada. während ich täglich tofu, soyamilch, und smoothies und veggie aufschnitt kaufte, aß sie ominivor weiter… und ähnlich war es bei allen anderen freunden. mein leben war dadurch wirklich sehr kompliziert – denn meine ernährung machte einen großen teil von mir aus. ich verstand nicht, warum es trotz aller meiner bemühungen für eine freundschaft mit diesen menschen immer wieder zu fatalen missverständnissen kam, zu abwertungen meiner person, für die ich meiner ansicht nach wirklich nichts getan habe.

“du gehörst irgendwie nicht zu uns”
“wir können einfach nichts mit dir anfangen”

“du gehörst nicht zu meinen besten freunden”

“du bist so … anders, kompliziert, speziell, zu ernst…, …”

die anschuldigungen waren immer sehr ungerecht und kamen fast immer aus dem nichts, unerwartet und meist eher ohne Grund…

spätestens hier hätte mir auffallen müssen, dass das keine kommentare waren, denen ich überhaupt nur die geringste beachtung hätte schenken brauchen…

aber ich hatte es in meiner familie nicht anders gekannt, die anderen frauen hielten es auch sonst noch lieber mit den fleischessenden männern als mit mir (ich war stark auf der veganen seite, sie stark käse-ei-lastig!), …

die anderen taten so, als sei ich “die spielverderberin” – und meist erlebte ich diese etikettierungen und anschuldigungen so, als meinten diese menschen, dass ich es also gar nicht verdiente zu leben und freunde zu haben (sie waren meist meine einzigen freunde, oder familie die sich solchermaßen über mich äußerten… sie fühlten meine Freiheit, sie machte ihnen Angst.

ich lebte seit 1991 fast vegan, das war eine seltenheit und ich wusste damals noch nicht, dass dies solche Reaktionen bei anderen hervorrief. 

ich ahnte, sie fühlten, dass sie mir unterlegen waren und taten mir deshalb weh… aber ich konnte damit alleine nicht umgehen… echt schwere krisen begannen… ich wollte gerne zu meinen verwandten, die beide vegan-vegetarisch waren, aber es gelang mir nur, sie zu besuchen, und weil sie ja aber immer schon zu zweit waren, und auch nicht verstanden, wie ich zu “mitteln” greifen konnte… half mir schließlich nichts…

dies zieht sich noch immer durch mein leben… ich habe allerdings das gefühl, dass ich mir verdient habe, ein neues zu mir passendes Leben zu leben..

Ich war mehr “auf der Straße” als irgendwer in meinem Alter, während die jungen Menschen heute nur noch auf Facebook demonstrieren 

Ich habe noch wirklich mit den Leuten geredet, ihnen zugehört, die selbst nie und nimmer auf mich gehört haben und hören 

sie sind geistig taub und blind und merken nichts. 

ich glaube, dass 90% der menschen zu verstopft ist um die vegane botschaft zu begreifen. selbst enge famlienmitglieder, die zeugen meiner sehr schweren krisen waren, essen heute noch munter fleisch und wenn ich ihnen vids oder infos gebe, dann nicken sie bloß – jaja, aber sie ginge das ja nichts an, wie nach dem motto “die ist halt immer schon etwas anders

ich bin sehr froh, dass es inzwischen viele veganerInnen gibt…

wahrscheinlich sind viele von uns ähnliche wege gegangen… ich versuche das thema immer wieder mal zu “vergessen”, damit ich ab und zu auch atmen kann, aber es geht nicht ganz weg…

ich merke, egal was ich tue, und wie freundlich ich versuche zu menschen zu sein, die fleischesser sind, es läuft immer schief. ich versuche dankbar zu sein für ihre gesellschaft, aber am liebsten bin ich dann immer noch allein…

Weil ich mich mit im Kreis heutigen Generation der neu-Veganer auch einsam fühle, Ihr wisst nicht, wie es ist, in d n 90ern vegan zu sein und wie ein Alien behandelt zu werden. Schön-schirch. 😀

Ihr versteht nicht alles, was ich fühle…

ich habe oft Kummer um die kinder…

die heute noch eine un-vegane erziehung bekommen und nicht darauf vorbereitet werden, dass sie als fleischesser sehr viel leid auf diesem planeten erwartet. ich möchte täglich mehr tun, mehr bewirken. Aber auf meine Art, erwartet von mir nicht, dass ich beginne mehr vegane memes zu teilen, an deren Entstehung ich in den keimen mitgewirkt habe, und nun von einer Generation bequemen Facebook Usern für das Teilen dieser Botschaften auf Facebook abermals lächerlich und niedergemacht werde…

Das eine wichtige, aber sehr schwere aufgabe. hin und wieder bin ich einfach nur noch “gaga” im kopf, weil es so viel sinnlos ist… aber ich möchte Veganismus und vor allem die Rohkost-Gesundheit auf akademischem Niveau heben. Das kann ich. Wenn der große Geist es auch will.

ich möchte in die straßenbahn steigen und menschen sehen und nicht befremdlich starren (als wäre ich gar nicht da), weil ich die leute enorm anziehe, ich weiß einfach nur noch nicht, was ich ihnen sage…

(tattoos, aufkleber und so sind nicht so mein ding… das wirkt an mir nicht glaubwürdig, ich mag auch keine muster oder schrift an meiner kleidung, daran gewöhnen sich die Menschen, machen eine Marke daraus, oder irgendwelche Firmen benutzen es für Profit, indem sie zB. Produkte herstellen für Veganer.

Wenn ich manchen Veganen Gruppen oder Menschen zuhöre, kommt es mir vor, es dreht sich hauptsächlich darum, wie kann ich mein Leben nicht ändern und trotzdem Vegan sein, denn das ist gerade so “in” und genug grips habe ich, um es z begreifen, aber es soll bitte doc alles so bleiben wie es ist.

Und davon profitieren Soyawursthersteller usw. Ihr glaubt gar nicht, wie ungesund die Sachen sind. Nicht tödlich, wie Fleisch, aber auch nicht gesund. Aber tut es nur, solange ihr nichts besseres findet.. wie zum Beispiel frisches Gemüse und Früchte..

Und wenn ich sehe, wie die Menschen in diesen Foren jeder ein veganen Schnitzel und so weiter feiern, dann erinnere ich mich an meine veganen Jahre… ich habe auch mal diese Luxusprodukte gekauft, wenn ich Prüfungen hatte, aber sie waren nicht an der Tagesordnung. Ich ging zu den Menschen, beobachtete sie und wartete, bis ich mal etwas über Ernährung sagen konnte.

Ich hatte keine Memes und Slogans oder Community, lediglich meine eigene Erfahrung. Damals bestand meine Standard Mahlzeit aus Veggies und Reis oder Hirse. Als Snack Ass ich reiswaffeln mit Mandemuss und Reissirup. Das war teuer, aber ich kaufte mir sonst kaum Kleider oder Kosmetika. 

Ich war immer sehr erfolgreich auf der Uni, obwohl die mangelnden sozialen Kontakte meinen Weg erschweren, aber es war alles machbar. Dafür hatte ich mehr hobbies, klettern, kayak, Kunst, Literatur, ich war fast überall dabei…

Wer heute nicht Vegan ist, der jammert. Ihr könnt ja euer Schnitzel weiterhin haben, vegan, wem Eigeninitiative und Selbstversorgung noch nicht behagen…

Aber wer glaubt, dass er heute noch Fleisch essen “muss”, der macht aus meinem bisherigen Leben einen Witz. Keinen schönen. 

Einen Dummen.

Wahre News, wahre Medien?

So oder so ähnlich könnte man heute die (online-) Presse karikieren – wenn nicht charakterisieren. Selten liest man in einem wahre News oder Fakten.: Ob es wahr ist, schert keinen, Hauptsache es klingt gut, dann verkauft es sich.

Wahre News sind meist negativ, – traurig. Wie sollte es anders sein – positive Nachrichten sehr schwer zu produzieren und selten nimmt sich jemand Zeit, darüber zu berichten – schon stehen die nächsten negativen Ereignisse zu bewältigen an.

Was gut klingt, muss nicht wahr sein. Wenn etwas “zu gut klingt um wahr zu sein” ist es das wahrscheinlich auch nicht.

Blogartikel können unzutreffende Selbstaukünfte machen.

Wenn Blogschreiber über ihren revolutionären Lebensstil berichten, ist es schwer, offen Fehler zuzugeben. Doch genau diese Offenheit über Fehler und den Umgang damit machen einen glaubwürdigen – und interessanten – Artikel aus. 

Preist jemand seinen Lebensstil lediglich an und bietet keine hinreichenden Anhaltspunkte für jedermann, wie sich ein anderer einem solchen nähern kann, handelt es sich wahrscheinlich nicht um Informationen, sondern PR oder gar Werbung.

Auch PR kann Fakten enthalten, doch zum Unterschied zu Nachrichten handelt PR nicht im Sinne objektiver Unterrichtung anderer sondern die Informationen haben den Zweck, die Person oder die Organisation in ein rechtes Licht zu rücken, dieser selbst und nicht der Information Aufmerksamkeit zu bringen. 

Ob es sich bei Informationen um Nachrichten oder PR handelt, erkennt man durch Faktenprüfung.

Zum Beispiel kann man bei dem Verfasser eines Blogs meist nachfragen, ob diese oder jene Information stimmt, manchmal handelt es sich lediglich um eine Unaufmerksamkeit.

Wenn ein Blogschreiber hingegen privat seinen öffentlichen Auskünften widersprechende Informationen äußert und nicht darauf bedacht ist, jene richtigzustellen, handelt es sich um PR, und die Informationen sollten zumindest mit Vorsicht genossen werden.

Nicht immer ist jedoch Selbstdarstellung PR, am Vertraulichsten sind Heilungsberichte, die neben Praktiken auch das Wesen des seelischen Lern- und Heilungsweges als Thema haben.

Wenn eine Webseite also verschiedene Wege der körperlichen Heilung anpreist, dann kann es für Leser nützlich sein, wenn dies einen Heilweg bezeichnet, auch den seelischen Zugang darzustellen, den Weg zu beschreiben, den die betreffende Person gegangen ist, um sich diesen Heilweg zu erarbeiten. 

Fehlt die Transparenz im Zugang, ist es erstens für andere schwer, sich daraus eine praktischen Nutzen zu machen sofern nicht wirklich alle Informationen der genauen Prüfung auf ihren Wahrheitsgehalt unterzogen wurden. 

Besser als Bezeichnungen von Strömungen, Ideologien oder Religion als Hintergrund der eigenen Heilung anzugeben ist es allenfalls den persönlichen Weg zu ihnen zu beschreiben.

Wenn ich mir einen persönlichen Gewinn von z.B. Mantren mache, dann schreibe ich besser nicht “Mantra und dieses Wasser haben mich geheilt” sondern führe das Mantra an, zeige, wie ich das Wasser bekommen habe, etc. 

Allgemeine Termini, selbst, wenn ich viele Fotos von mir oder der erfolgreichen Anwendung des Wassers mache, zeigen einem heilsuchenden nicht genügend, wie er selbst gesund wird, sondern werben meist allenfalls für Ihre Ideen und sind Hinweise zur weiteren Forschung (!!!).

Heilung ist ein Weg, oft ein lebenslanger Prozess. Wer ihn erreicht, beginnt neue Wege. So ist der Kreislauf des Lebens.

Für mich ist dies die beste Motivation um die Wahrheit zu sprechen und nicht die Dinge zu beschönigen aber auch nicht Tatsachen von Unerreichtem zu beklagen. Manche Dinge haben einen Angang und ein Ende und nichts ist statisch und starr.

Wir können sagen, dass wir gesund sind, aber sagen wir das mit Gefühl, werden wir Gesundheit um uns verbreiten.

Disclaimer: Die Autorin dieser Zeilen befindet sich selbst auf dem Heilungsweg und nimmt bewusstseinstrübende Mittel ein.