Haare haben Gefühle

FeaturedHaare haben Gefühle

Ich habe vor vielen Jahren festgestellt, dass meine Haare so empfindlich waren, dass ich sie mir nicht schneiden mochte. Als Kind haben mir oft die Haarwurzeln geschmerzt. Manche Menschen haben eine empfindliche Kopfhaut.

Vor vielen Jahren hat mir mal eine Frau die Haare geschnitten.

Ich war dabei gefesselt von ihren spannenden Erzählungen, und was dann dabei herauskam, hat mich verblüfft, denn sie hatte nicht nur die Länge meiner Haare gekürzt… Der Haarschnitt hatte, wie ich fand, meine Gesichtszüge geordnet.

An meine Haare lasse ich nur noch Genies.

Heute denke ich, dass sie meine Aufmerksamkeit in einer Art zu fesseln vermochte, die ihr meinen Charakter offenbarte und so konnte sie sich mit ihrer Schere meinen Haaren – der Verlängerung meiner Nerven – in einer nährenden Art nähern.

Jetzt schneide ich mir die Haare selbst. Ich glaube, wir sollten uns die Haare nur dann schneiden, wenn wir uns wohl fühlen.

Vor kurzem gelang mir sogar ohne Spiegel ein gutes Ergebnis da ich nur Wasser und Luft an meine Kopfhaut lasse.

Auch andere Körperhaare lieber wachsen lassen – sie sind unsere kleinen und feinen Antennen.

Interviewen – sich (kurz) sehen!

🎤Schande übrigens über das Haupt jener KollegInnen, die ganze Interviews kopieren und die Lebensgrundlage jener, die wirkliche Informationen beschaffen wollen, damit ausbeuten. Sie schaden ihren Interviewpartnern aber dadurch im Übrigen mindestens so sehr wie sich – und uns.
Wie vielen interessanten Antworten ist so die Chance genommen worden, ans Licht der Wahrheit zu gelangen!

Manche werden niemals ein vernünftiges Interview geben nach solch dahingeworfenem, geheucheltem Interesse von Menschen die solche Lieblosigkeiten auch noch Interview nennen. 

Im Übrigen auch selbst daran schuld, wer solche Fragenkataloge zum Zwecke der Selbstdarstellung immer wieder beantwortet und echtes Interesse nicht wertschätzen lernen mögen.
Pech gehabt! :/

Rauschen

Während hier alle von vegan reden… (finde ich mega toll!!!) ich bin roh, diesmal alleine den Absprung geschafft. Heute hatte ich wieder einen Rückfall in die Onlinebeziehung und während ich merkte, dass das eigentlich aushaltbar sein “sollte” für mich – mit Disziplin – lerne ich eine solche erst wieder aufs Neue und kann es nicht sofort in der Königsdisziplin Beziehung zum Quadrat, Onlinebeziehung anwenden!

Die Nachricht kam in einem falschen Augenblick und ich schaute in einem falschen Moment drauf, Adrenalin nicht zu stoppen, Gift!!! Reinstes Gift – Adrenalin in solchen Mengen… 

Ich kann wieder nicht darüber reden, sitze zwar mit guten Bekannten, die offen sein würden, ich schlucke die Angst hinunter, was kommen wird, wenn ich die Nachricht lese, ich habe Angst und bin aufgeregt.
Kommt alles vor zwischenmenschlich, aber online ist es alles scheinbar viel schlimmer. 

Er kann mich in meinen schlimmsten Feind verändern. Ich denke immer daran, was er mir geschrieben hat, und weil ich verliebt bin, denke ich, dass es mich glücklich macht, und, dass ich ihm sagen will, dass ich ihn liebe. (Absence makes the heart grow fonder.) 

Aber es geht nicht mehr, die letzten Tage war ich sauer, und das würde ich ihm auch sagen, aber am Handy eintippen ist das schwer, außerdem geht mein Akku gerade leer, ich beschließe es zu vergessen.

Wieso muss man auf einen halben Satz denn schon einen “Roman” antworten? So Kleinigkeiten, die aber den Gesamtcharakter des Gesprächs bestimmen werden endlos nervig.

Als ich es dann hoch nervös lese, weil ich ohnehin gerade mal so weit bin, dass ich noch am Leben bin, jeden Tag glaubte ich, dass ich sterbe…

Schon lange, lange weiss ich, dass ich aufhören muss, es tut mir nicht gut und ich halte es nicht mehr für durchführbar. Ein Treffen zur Entspannung- aber diese Beziehungen … ich bin inzwischen so oft an meiner Grenze gewesen, dass ich mir einbilde, dass er mich töten will…

Ich spreche diese Gedanken nie aus… Ich habe Mitgefühl und verstehe ihn aber nicht gut genug. Was weiss er davon, denn im Gegensatz zu mir kennt er statt Adrenalin und Angst wohl eher das oberflächliche Verstandenwerden und weiß nicht, dass ich nicht ruhte, bis ich genau verstand, besser als er je ahnen wird… und dass er mich beeinflusst, er fühlt es nicht, obwohl ich erkläre, verbal gestikuliere, Beispiele zeige…

Er scheint die Botschaft nicht zu verstehen, ich will so ein Gespräch nicht – ich habe das in allen erdenklichen Weisen erklärt, und auch, dass ich kommunikationssüchtig bin versteht er nicht, weil jeder “Normale” heutzutage das ist, “was soll das denn schon heißen?” 

Es heißt, dass ich sterbenskrank davon bin, wenn ich permanent gezwungen bin, missverstanden zu werden, vielleicht weil ich wirklich etwas zu sagen habe, etwas, dass er nicht von sich glaubt… 

Er hat so viel zu sagen, und nicht missverstehen: ich glaube, dass wir alle enorm Wichtiges zu sagen haben, nur weiß ich das im Unterschied zu jenen, die sich noch nicht getraut haben.

Ich verstehe ihn und liebe ihn heute mehr dafür, dass dass er endlich aufgehört hat mich zu beschwatzen.

Love 🌞
(dieser Beitrag entstand auf Facebook, wo ich ihn gerade vielleicht etwas zu “real” empfand, aber dennoch an beiden Orten stehen lasse)

Jetzt habe ich noch fünf Module, vier Praxisarbeiten und eine Abschlussarbeit, dann geht es an die Verwirklichung der Projekte! 🙂

Wer mir seine Ideen und Wünsche zum Thema Eigenständigkeit in der Gesundheitsentwicklung schickt, bekommt sie in einem meiner Projekte bearbeitet/ beantwortet!

 (Obst-)handel:

Direkt gegenüber dem Weltladen in meiner Stadt hat ein neues Handyreparaturfachgeschäft eröffnet, der mir mit unkomplizierter Auftragsabwicklung und fairen Preisen bei guter Leistung Freude gemacht hat. Eine Rechnung bekam ich selbstverständlich. Man wünscht dem Reparateur, dass er die Qualität seines Ladens trotz erbittertem Konkurrenzkampf in seiner unmittelbaren Umgebung erhält.

Früchte:

Auch bei der wachsenden Zahl von Obsthändlern schein Konkurrenz die Händler ihre Preise gegenseitig für Webezwecke um Cents zu unterbieten. Ein halbes Kilo Datteln aus Iran um € 2,50 anzubieten ist sicher kein immens lukratives Geschäft. 
Würden sich mehr Menschen gesund ernähren, geht auch diese Rechnung für den iranischen Handel und die Händler, sicher nicht zuletzt auch für die Konsumenten auf 😉

Jugendliche sind orientierungsloser –

Von Amy Lang

Wenn wir die Jugend von heute mit der von vor 30 Jahren vergleichen, kommt einem die Aussichtslosigkeit und Perspektivenlosigkeit vieler unter ihnen im Kontrast zur vorigen Generation nicht lediglich als eine mit einer vorübergehenden Mode zu tun habende vor. Das Interesse und die Geduld für eine gründliche Bildung und zutreffeden Informationen vermag sich scheinbar trotz oder gerade aufgrund der ständig zur Verfügung stehenden Informationsfülle durch elektronische Medien nicht halten. Konkurrenz bietet eine Vielzahl digitaler Ablenkungen und eine viel größere Zahl verfügbarer Unterhaltungsmedien als eine Generation zuvor.

Der Grund hierfür kann aber nicht lediglich der globalen digitalen Medienentwicklung zugeschrieben werden. Eine Rolle spielen auch Umwelteinflüsse, die Verminderung der Qualität der allgemein verfügbaren und verzehrten Nahrungsmittel und der mit diesen sowie der gesteigerten Mediennutzung verbundene Bewegungsmangel der Jugendlichen.

Weil beides sich schlecht auf die Gesundheit auswirken, sinken das Aufmerksamkeitsniveau in der Schule und das Bedürfnis und die Motivation für kreative Hobbies bei vielen, schlecht ernährten Jugendlichen.

Dabei wäre eine Verbesserung dieser Umstände mit Leichtigkeit durch entsprechende Sportangebote etwa als Wahlpflichtfächer und pflanzlicher Speisepläne an den Schulen zu erreichen.

Viele Schüler wählen lediglich deshalb Speisen mit geringen Nährwerten aus, weil das Angebot an diesen Speisen jene der pflanzlich basierten, gesünderen und ethisch vertretbaren Varianten gering ist oder fehlt.

Für Schüler ist es notwendig, pflanzliche Nahrung neben umfassender, auf die gestiegenen Bedürfnisse zukünftiger Berufswelten zugeschnittenen das Bewegungs- und Durchhaltevermögen steigernden Sportausbildung in der Schulkantine bereits kennenzulernen.

So bemüht und intensiv die Informationsaufklärung sich bereits an Familien und Individuen richtet, ist sie nicht weitreichend genug, um es mit der Informationsvermittlungsfähigkeit von Schulen und Kollegien aufzunehmen.

An diesen Orten muss das Angebot adäquater Gesundheitschancen von Jugendlichen ansetzen und ausgeweitet werden, unsere Gesellschaft verbaut sich sonst selbst sehr gründlich die Zukunft.

Ohne Gesundheit wird unsere Gesellschaft nicht mit dem vorhandenen und anwachsenden globalen Informationsflut und Digitalisierung fertig ohne enorme Einbußen an Lebensqualität: eine ständig medial gereizte sitzenden Gesellschaft ist bald nicht in der Lage zur adäquaten Reizverarbeitung und wird diese ohne ethisch vertretbarer langzeitverträglicher Nahrung durch künstlich hinausgeschobene Lebenserwartungen in ihrer Hilflosigkeit lediglich bis zu ihrer Erschöpfung vermehren.

Menschen müssen jetzt beginnen nur noch pflanzliche Nahrung zu kultivieren und zu verzehren um noch lange am (Erd-)ball zu bleiben.

Diese Erkenntnis muss auch in die Bildung mit einfließen.

• Gesamt: 45 Punkte 


Rat-beschlagen

Es ist ziemlich offensichtlich, dass ich auf Menschen gehört habe, die mich in meine heutige Lage gebracht haben, auch in Situationen, in denen ich ahnte, dass sie niemals wahrscheinlich wissen können, ob dies das Richtige ist, und dann wurde ich von ihren Wegweisungen so… Niemand kennt das Geheimnis meiner Seele, deshalb will ich in Zukunft mir Schlägen, die auch Rat heißen enthalten… Manchmal können diese einfach nicht anders als beratschlagen, weil ihnen selbst die Energie für eine selbständige Freiheit fehlt, sie nicht anders sagen mögen, dass sie mich gerne haben und auf ihre Weise machen sie andere, die so hilflos sind, und ihnen Glauben schenken, von sich abhängig in der Weise, dass sie ihnen ausser ihren Meinungen nur noch sich selbst darbieten… können… Wir sind eine ziemlich kranke Gesellschaft…