Haare haben Gefühle

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Ich habe vor vielen Jahren festgestellt, dass meine Haare so empfindlich waren, dass ich sie mir nicht schneiden mochte. Als Kind haben mir oft die Haarwurzeln geschmerzt. Manche Menschen haben eine empfindliche Kopfhaut.

Vor vielen Jahren hat mir mal eine Frau die Haare geschnitten.

Ich war dabei gefesselt von ihren spannenden Erzählungen, und was dann dabei herauskam, hat mich verblüfft, denn sie hatte nicht nur die Länge meiner Haare gekürzt… Der Haarschnitt hatte, wie ich fand, meine Gesichtszüge geordnet.

An meine Haare lasse ich nur noch Genies.

Heute denke ich, dass sie meine Aufmerksamkeit in einer Art zu fesseln vermochte, die ihr meinen Charakter offenbarte und so konnte sie sich mit ihrer Schere meinen Haaren – der Verlängerung meiner Nerven – in einer nährenden Art nähern.

Jetzt schneide ich mir die Haare selbst. Ich glaube, wir sollten uns die Haare nur dann schneiden, wenn wir uns wohl fühlen.

Vor kurzem gelang mir sogar ohne Spiegel ein gutes Ergebnis da ich nur Wasser und Luft an meine Kopfhaut lasse.

Auch andere Körperhaare lieber wachsen lassen – sie sind unsere kleinen und feinen Antennen.

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Leben als Produkt und Ware des Gesundheitssystems

Leben als Produkt und Ware des Gesundheitssystems

Wie geht es eigentlich einem in einer geschlossenen psychiatrischen Station?

Hinein kommt jede/r der/die mit Polizei in Kontakt kam (selbst wenn diese nur als Zuschauer auf die Rettung aufmerksam wird.) Oder, wer bei der Aufnahme undeutlich spricht oder unentsprechende Aussagen macht. Und viele andere, je nach Geschmack der Aufnahme. Menschen, die noch nie auf ner Psych. waren, sind in der Regel nicht darüber aufgeklärt, wo sie sind. In den ersten drei Tagen kommt die Patientenanwaltschaft, wobei die erste Anhörung nur in extremen Ausnahmefällen zur Freiheit verhilft, eine zweite in 14 Tagen ist jedoch aufgrund der Gesetzeslage relativ gewiss freisetzend sofern der Patient orientiert ist. Außerhalb dieser zeit kann nur ganz selten mal ganz groben Verstößen die Anwaltschaft eingreifen. Eine offene Kommunikations-Kultur hingegen existiert nicht. Keinerlei Personal kann auf problematische Themen effektiv angesprochen werden. Ich habe hingegen erlebt dass versucht wird Diskussionswünschen entgegenzukommen, das letzte Wort allerdings behält der Patient nie. 

Logisch würde man denken ist eine geschlossene Station kein Ort für offene Kommunikation Kulturen. Akzeptieren wir das mal. Schließlich ist das ja eine Art Erziehungsmaßnahme für Erwachsene. Könnte durchaus sinnvoll sein eine Zeit lang zur Besinnung zukommen und Diskussionen außen vor zu lassen. Es ist ja auch der Sinn eines jeden spirituellen Retreats. Das funktioniert auch.

Aber welche Möglichkeiten zum Rückzug und Besinnung bieten sich? 

Nr. 1 – im Bett liegen. Mehr schaffen die meisten Patienten auch nicht aufgrund der enormen hohen Dosen an Schlafmedikamenten. Niemals wird sie ein liegender und somit keine Arbeit machender Patient zum aufstehen bewegt.

Nr. 2 – fünf Mal täglich zu Mahlzeiten erscheinen. Diese bestehen aus Standard Kost fünf mal am Tag sage wird Fleisch Käse und Ei serviert und dich verspeisen sind fett es gibt außerdem Nutella, Butter, etc. in Miniatur 15 mg Packungen, so dass bei jeder Mahlzeit Unmengen an Kunststoffmüll produziert werden. Ein Trauerspiel sind die Mahlzeiten auch schon deshalb weil die meisten Patienten zu zitiert und zu krank sind um zu essen und deshalb die teuer hergerichteten und meistens Standard aus Fleisch bestehenden Speisen nicht einmal anrühren. Sollte der Patient jedoch zu jener Sorte Menschen gehören, die in Krankheit und Stresssituationen an eher Speisen zu sich nehmen, kann dieser innerhalb wenigen Tagen mit vielen Kilogramm Gewichtszunahme mit Sicherheit rechnen und dies ist bei jedem Patienten, der auch durch eine Vielzahl von Medikamenten angeregtem Appetit vermehrt zu speisen greift, auch regelmäßig sehr stark der Fall.

Üblich auf einer geschlossenen Station ist das ein Patient drei fache oder vier fache Dosen von so genannten gemütsstabilisierenden Medikamenten mit anderen Worten sehr starken Schlafmitteln Zwangs-versorgt wird, denn auf einer geschlossenen Station gilt erst für den Arzt aus rechtlichen Gründen diese gegenüber der Patienten Anwaltschaft zu vertreten hat und den Patienten in der kürzest möglichen Zeit auf eine offene Station zu verlegen.

Hierbei kommt aber oftmals vor das die hohen Dosen der sehr die Renten Schlaf und Müdigkeit Für die andern sowie Denkprozesse verlangsamen dann Medikamente so stark Bewusstseinsverändernd wirkt, dass der Patient kurzerhand nichts mehr von sich weist, und brauchst du nicht sein Bewusstsein und seine Orientierung wieder Erlangen will.

Dies kann dann zu einem Aufenthalt auf der geschlossenen Station führen, die sich über Monate hinzieht. 

Dabei wird dem Patienten diese Pflegestufe der Vollversorgung weiterhin suggeriert, und ambulant weiter geführt. Über einen solchen Menschen werden bei jedem Abend und bei jeder Erz gesundheitlichen Instanz dicke Akten geführt und über alles wird gegenseitig Informationen Austausch vorgenommen. 

Behördenämter und Gesundheitsstellen “kennen” diesen Menschen schnell besser als er sich selbst.

Hier beginnt die Möglichkeit für einen Realitätsverlust für die Person selbst bei bestem willen eines jeden Betreuers Amtes Beamten oder Pfleger aus und Arztes.

Es kommt in der Regel ein Persönlichkeitsbild zusammen, das sich als ein Produkt des Gesundheitssystems zusammensetzt und eigene Lebensentwürfe oder Lebensziele komplett ausklammert oder stark bis zum meidet, bis zum Gedächtnisschwund verdrängt.

Erkennen lernen

Erkennen lernen

“Am Ende eines Weges steht ein Baum. Ist es ein Baum der Erkenntnis, zögere nie!”

Ich habe ganz als erstes, frei gewähltes, organisiertes Lernfach angefangen, Dolmetsch- und Übersetzungswissenschaft kombiniert mit Niederländisch und Politologie zu hören. Ich hatte gute Erfolge und das Studium hat mich interessiert und ich profitiere davon eigentlich heute noch. Dann habe ich ein Jahr lang Theoretische Linguistik und Computerlinguistik gehört, was ich ebenfalls interessant fand, obwohl ich keine Geduld fürs Programmieren hatte. Vom Prinzip her war das interessant und wichtig. Dann habe ich Niederländische Philologie studiert. Es ist nett, die Sprache annähernd gut zu verstehen und halbwegs zu sprechen. Ich kann jeglichen niederländischen Text problemlos verstehen und mich auf niederländisch im Alltag unterhalten, manche Sachen mithilfe von Übersetzungsmaschinen auch ins Niederländische übersetzen. Ansonsten eine Menge Kulturtheorien, Leute, die dort Bücher geschrieben haben. Fand ich nicht mehr so fesselnd…

Daneben habe ich ein Studium absolviert, das “Publizistik- und Kommunikationswissenschaft” hieß. Am Anfang lernte ich gleich, dass Nachrichten (die sogenannten Fakten) und Meinung getrennt werden müssen, und, dass das ganz wichtig ist, weil sich sonst kein Mensch auskennt und die Leute sich ohnehin gerne verwirren lassen. Danach habe ich über das Leben nichts Praktisches mehr in diesem Fach gehört… Eine Menge zunächst sehr unpraktische Dinge hingegen über Zeichen, Mythen. Im Grunde habe ich außer dieser ersten Erkenntnis keine weiteren signifikanten mehr im Studium gemacht, außer, dass eigentlich niemand so genau wusste, was Fakten von Meinungen unterscheidet.

Deshalb wurde dann wissenschaftlich fabuliert, gemessen, gezählt, geordnet, hin- und hergeschoben, aufgereiht, Sandkastenspiele mit Texten, Bildern, Tönen, die irgendjemand irgendwo erzeugt hat. Sand von einem Kasten in den anderen schaufeln und dann wieder zurück, dabei vielleicht Sandkörner zählen…

Sofern die Bemühungen gemeinsam waren, fand jeder von uns für sich die eine oder die andere Wahrheit…

Ohne vegan geht nichts gut.

Es gibt so viele Themen… Ich finde außer atmen aber auch noch essen und trinken und schlafen und Bewegung wichtig, deshalb lebe ich, und arbeite ich weitgehend auch vegan, für vegane Ziele… Weil ohne vegan nichts geht. Das ist meine Wahrheit, eine der Wichtigsten:

Atmen kaum, da Tierwirtschaft dem Klima mehr schadet als nur irgendetwas auf der Welt. Schlafen? 

Wie könnte irgendjemand gesund und gut schlafen, wenn jede Sekunde ein Tier gegen seinen Willen für Mahlzeiten anderer sein Leben lässt? 

Und bewegen kann sich kaum noch die Menschheit, weil sie träge geworden ist… nicht nur im Fleisch und sitzt viel herum (wie ich momentan auch), aber auch im Geist und denkt nicht viel Kluges mehr.
Apropos Denken. Ja, mein erstes Studium hilft mir heute, denn ich kann besser die weisen Inhalte von vegan Lebenden in andere Sprachen übersetzen und es muss nicht jeder alle Sprachen der Welt kennen. Die Schule, die ich danach noch machte, hat mir schließlich gezeigt, dass ich nicht mehr so weit für Unterricht gehen werde… 

Die Welt weiß genug um sich selbst zu lehren.

Ich würde doch noch irgendwie gern programmieren lernen, denn so Manches wird der Welt erspart durch kluges Organisieren aller Ideen – wir lassen die Ideen, die die Welt nicht braucht, im virtuellen Raum und tun sie keinem Lebewesen an. Insofern, sofern wir den Sand nur virtuell hin und her schieben, bleibt “der Sand” für die Pflanzen, für uns und die Tiere, um zu nähren. Und, wer klug denken lernt, isst Letztere nicht auf.

Und, ich bemühe mich jedenfalls in Taten und Worten meine Vorstellungen nicht anderen “anzuhängen”. Ich bin dankbar, dass ich so viel lernen durfte, viel von anderen…

Vielleicht lernen diese Organisationen eines Tages wieder von uns, wie auch Eltern lernen, von ihren Kindern wieder zu lernen, wieder eine natürliche, vegane Lebeweise zu praktizieren.

Das ist auch notwendig. Am Ende meines eher langen Weges durch Studien, Schulen und solcherart steht dieselbe Erkenntnis, “there’s no such thing as a free lunch”, außer es ist vom Baum gefallen und wir tun ihm nichts an, bevor wir es uns schenken. Weiß jedes Baby.

Veggieleben

Veggieleben

für mich war vegetarier sein (annähernd vegan) seit meinem 14. ganz natürlich. in meiner familie waren alle frauen vegetarierinnen. dass die männlichen fleisch aßen, nahmen wir hin, ich hatte mit ihnen ohnehin nicht viel zu tun. später entwickelte sich mein leben aber durch den freundeskreis – ich kannte niemanden V – so, dass ich von vielen fleischesserInnen umgeben war. ich hatte nie bewusst den gedanken, dass ich mich von ihnen aufgrund meiner ernährung unterscheiden müsse. ich wünschte mir lediglich, dass sie vielleicht sehen, wie schön mein leben ist, wie schön mein essen ist und inspiriert werden. 
das geschah nie! drei monate lebte ich mit meiner damaligen besten freundin an der westküste von kanada. während ich täglich tofu, soyamilch, und smoothies und veggie aufschnitt kaufte, aß sie ominivor weiter… und ähnlich war es bei allen anderen freunden. mein leben war dadurch wirklich sehr kompliziert – denn meine ernährung machte einen großen teil von mir aus. ich verstand nicht, warum es trotz aller meiner bemühungen für eine freundschaft mit diesen menschen immer wieder zu fatalen missverständnissen kam, zu abwertungen meiner person, für die ich meiner ansicht nach wirklich nichts getan habe.

“du gehörst irgendwie nicht zu uns”
“wir können einfach nichts mit dir anfangen”

“du gehörst nicht zu meinen besten freunden”

“du bist so … anders, kompliziert, speziell, zu ernst…, …”

die anschuldigungen waren immer sehr ungerecht und kamen fast immer aus dem nichts, unerwartet und meist eher ohne Grund…

spätestens hier hätte mir auffallen müssen, dass das keine kommentare waren, denen ich überhaupt nur die geringste beachtung hätte schenken brauchen…

aber ich hatte es in meiner familie nicht anders gekannt, die anderen frauen hielten es auch sonst noch lieber mit den fleischessenden männern als mit mir (ich war stark auf der veganen seite, sie stark käse-ei-lastig!), …

die anderen taten so, als sei ich “die spielverderberin” – und meist erlebte ich diese etikettierungen und anschuldigungen so, als meinten diese menschen, dass ich es also gar nicht verdiente zu leben und freunde zu haben (sie waren meist meine einzigen freunde, oder familie die sich solchermaßen über mich äußerten… sie fühlten meine Freiheit, sie machte ihnen Angst.

ich lebte seit 1991 fast vegan, das war eine seltenheit und ich wusste damals noch nicht, dass dies solche Reaktionen bei anderen hervorrief. 

ich ahnte, sie fühlten, dass sie mir unterlegen waren und taten mir deshalb weh… aber ich konnte damit alleine nicht umgehen… echt schwere krisen begannen… ich wollte gerne zu meinen verwandten, die beide vegan-vegetarisch waren, aber es gelang mir nur, sie zu besuchen, und weil sie ja aber immer schon zu zweit waren, und auch nicht verstanden, wie ich zu “mitteln” greifen konnte… half mir schließlich nichts…

dies zieht sich noch immer durch mein leben… ich habe allerdings das gefühl, dass ich mir verdient habe, ein neues zu mir passendes Leben zu leben..

Ich war mehr “auf der Straße” als irgendwer in meinem Alter, während die jungen Menschen heute nur noch auf Facebook demonstrieren 

Ich habe noch wirklich mit den Leuten geredet, ihnen zugehört, die selbst nie und nimmer auf mich gehört haben und hören 

sie sind geistig taub und blind und merken nichts. 

ich glaube, dass 90% der menschen zu verstopft ist um die vegane botschaft zu begreifen. selbst enge famlienmitglieder, die zeugen meiner sehr schweren krisen waren, essen heute noch munter fleisch und wenn ich ihnen vids oder infos gebe, dann nicken sie bloß – jaja, aber sie ginge das ja nichts an, wie nach dem motto “die ist halt immer schon etwas anders

ich bin sehr froh, dass es inzwischen viele veganerInnen gibt…

wahrscheinlich sind viele von uns ähnliche wege gegangen… ich versuche das thema immer wieder mal zu “vergessen”, damit ich ab und zu auch atmen kann, aber es geht nicht ganz weg…

ich merke, egal was ich tue, und wie freundlich ich versuche zu menschen zu sein, die fleischesser sind, es läuft immer schief. ich versuche dankbar zu sein für ihre gesellschaft, aber am liebsten bin ich dann immer noch allein…

Weil ich mich mit im Kreis heutigen Generation der neu-Veganer auch einsam fühle, Ihr wisst nicht, wie es ist, in d n 90ern vegan zu sein und wie ein Alien behandelt zu werden. Schön-schirch. 😀

Ihr versteht nicht alles, was ich fühle…

ich habe oft Kummer um die kinder…

die heute noch eine un-vegane erziehung bekommen und nicht darauf vorbereitet werden, dass sie als fleischesser sehr viel leid auf diesem planeten erwartet. ich möchte täglich mehr tun, mehr bewirken. Aber auf meine Art, erwartet von mir nicht, dass ich beginne mehr vegane memes zu teilen, an deren Entstehung ich in den keimen mitgewirkt habe, und nun von einer Generation bequemen Facebook Usern für das Teilen dieser Botschaften auf Facebook abermals lächerlich und niedergemacht werde…

Das eine wichtige, aber sehr schwere aufgabe. hin und wieder bin ich einfach nur noch “gaga” im kopf, weil es so viel sinnlos ist… aber ich möchte Veganismus und vor allem die Rohkost-Gesundheit auf akademischem Niveau heben. Das kann ich. Wenn der große Geist es auch will.

ich möchte in die straßenbahn steigen und menschen sehen und nicht befremdlich starren (als wäre ich gar nicht da), weil ich die leute enorm anziehe, ich weiß einfach nur noch nicht, was ich ihnen sage…

(tattoos, aufkleber und so sind nicht so mein ding… das wirkt an mir nicht glaubwürdig, ich mag auch keine muster oder schrift an meiner kleidung, daran gewöhnen sich die Menschen, machen eine Marke daraus, oder irgendwelche Firmen benutzen es für Profit, indem sie zB. Produkte herstellen für Veganer.

Wenn ich manchen Veganen Gruppen oder Menschen zuhöre, kommt es mir vor, es dreht sich hauptsächlich darum, wie kann ich mein Leben nicht ändern und trotzdem Vegan sein, denn das ist gerade so “in” und genug grips habe ich, um es z begreifen, aber es soll bitte doc alles so bleiben wie es ist.

Und davon profitieren Soyawursthersteller usw. Ihr glaubt gar nicht, wie ungesund die Sachen sind. Nicht tödlich, wie Fleisch, aber auch nicht gesund. Aber tut es nur, solange ihr nichts besseres findet.. wie zum Beispiel frisches Gemüse und Früchte..

Und wenn ich sehe, wie die Menschen in diesen Foren jeder ein veganen Schnitzel und so weiter feiern, dann erinnere ich mich an meine veganen Jahre… ich habe auch mal diese Luxusprodukte gekauft, wenn ich Prüfungen hatte, aber sie waren nicht an der Tagesordnung. Ich ging zu den Menschen, beobachtete sie und wartete, bis ich mal etwas über Ernährung sagen konnte.

Ich hatte keine Memes und Slogans oder Community, lediglich meine eigene Erfahrung. Damals bestand meine Standard Mahlzeit aus Veggies und Reis oder Hirse. Als Snack Ass ich reiswaffeln mit Mandemuss und Reissirup. Das war teuer, aber ich kaufte mir sonst kaum Kleider oder Kosmetika. 

Ich war immer sehr erfolgreich auf der Uni, obwohl die mangelnden sozialen Kontakte meinen Weg erschweren, aber es war alles machbar. Dafür hatte ich mehr hobbies, klettern, kayak, Kunst, Literatur, ich war fast überall dabei…

Wer heute nicht Vegan ist, der jammert. Ihr könnt ja euer Schnitzel weiterhin haben, vegan, wem Eigeninitiative und Selbstversorgung noch nicht behagen…

Aber wer glaubt, dass er heute noch Fleisch essen “muss”, der macht aus meinem bisherigen Leben einen Witz. Keinen schönen. 

Einen Dummen.

Wahre News, wahre Medien?

Wahre News, wahre Medien?

So oder so ähnlich könnte man heute die (online-) Presse karikieren – wenn nicht charakterisieren. Selten liest man in einem wahre News oder Fakten.: Ob es wahr ist, schert keinen, Hauptsache es klingt gut, dann verkauft es sich.

Wahre News sind meist negativ, – traurig. Wie sollte es anders sein – positive Nachrichten sehr schwer zu produzieren und selten nimmt sich jemand Zeit, darüber zu berichten – schon stehen die nächsten negativen Ereignisse zu bewältigen an.

Was gut klingt, muss nicht wahr sein. Wenn etwas “zu gut klingt um wahr zu sein” ist es das wahrscheinlich auch nicht.

Blogartikel können unzutreffende Selbstaukünfte machen.

Wenn Blogschreiber über ihren revolutionären Lebensstil berichten, ist es schwer, offen Fehler zuzugeben. Doch genau diese Offenheit über Fehler und den Umgang damit machen einen glaubwürdigen – und interessanten – Artikel aus. 

Preist jemand seinen Lebensstil lediglich an und bietet keine hinreichenden Anhaltspunkte für jedermann, wie sich ein anderer einem solchen nähern kann, handelt es sich wahrscheinlich nicht um Informationen, sondern PR oder gar Werbung.

Auch PR kann Fakten enthalten, doch zum Unterschied zu Nachrichten handelt PR nicht im Sinne objektiver Unterrichtung anderer sondern die Informationen haben den Zweck, die Person oder die Organisation in ein rechtes Licht zu rücken, dieser selbst und nicht der Information Aufmerksamkeit zu bringen. 

Ob es sich bei Informationen um Nachrichten oder PR handelt, erkennt man durch Faktenprüfung.

Zum Beispiel kann man bei dem Verfasser eines Blogs meist nachfragen, ob diese oder jene Information stimmt, manchmal handelt es sich lediglich um eine Unaufmerksamkeit.

Wenn ein Blogschreiber hingegen privat seinen öffentlichen Auskünften widersprechende Informationen äußert und nicht darauf bedacht ist, jene richtigzustellen, handelt es sich um PR, und die Informationen sollten zumindest mit Vorsicht genossen werden.

Nicht immer ist jedoch Selbstdarstellung PR, am Vertraulichsten sind Heilungsberichte, die neben Praktiken auch das Wesen des seelischen Lern- und Heilungsweges als Thema haben.

Wenn eine Webseite also verschiedene Wege der körperlichen Heilung anpreist, dann kann es für Leser nützlich sein, wenn dies einen Heilweg bezeichnet, auch den seelischen Zugang darzustellen, den Weg zu beschreiben, den die betreffende Person gegangen ist, um sich diesen Heilweg zu erarbeiten. 

Fehlt die Transparenz im Zugang, ist es erstens für andere schwer, sich daraus eine praktischen Nutzen zu machen sofern nicht wirklich alle Informationen der genauen Prüfung auf ihren Wahrheitsgehalt unterzogen wurden. 

Besser als Bezeichnungen von Strömungen, Ideologien oder Religion als Hintergrund der eigenen Heilung anzugeben ist es allenfalls den persönlichen Weg zu ihnen zu beschreiben.

Wenn ich mir einen persönlichen Gewinn von z.B. Mantren mache, dann schreibe ich besser nicht “Mantra und dieses Wasser haben mich geheilt” sondern führe das Mantra an, zeige, wie ich das Wasser bekommen habe, etc. 

Allgemeine Termini, selbst, wenn ich viele Fotos von mir oder der erfolgreichen Anwendung des Wassers mache, zeigen einem heilsuchenden nicht genügend, wie er selbst gesund wird, sondern werben meist allenfalls für Ihre Ideen und sind Hinweise zur weiteren Forschung (!!!).

Heilung ist ein Weg, oft ein lebenslanger Prozess. Wer ihn erreicht, beginnt neue Wege. So ist der Kreislauf des Lebens.

Für mich ist dies die beste Motivation um die Wahrheit zu sprechen und nicht die Dinge zu beschönigen aber auch nicht Tatsachen von Unerreichtem zu beklagen. Manche Dinge haben einen Angang und ein Ende und nichts ist statisch und starr.

Wir können sagen, dass wir gesund sind, aber sagen wir das mit Gefühl, werden wir Gesundheit um uns verbreiten.

Disclaimer: Die Autorin dieser Zeilen befindet sich selbst auf dem Heilungsweg und nimmt bewusstseinstrübende Mittel ein.

Die Qualität von Gesundheitswebangeboten

Die Qualität von Gesundheitswebangeboten

Ich widme mich gerne der Qualität von Gesundheitsngeboten im Web, weil es ein guter Weg ist, den Mainstream Medien zu zeigen, wie es richtig geht. Das spart Nerven und Bäume.

Ich will deshalb versuchen, qualitativ hochwertige Webseiten zum Thema Gesundheit ausfindig zu machen.

Hier mal zu Anfang eine Frage:

Wie wichtig sind Euch genaue, transparente Informationen?
Wie wichtig Details? 

Wie genau und stimmig müssen Angaben, Zahlen, ehrlich Auskünfte sein, oder genügt Euch, wenn eine Webseite “Eure Ansichten” teilt?

Roh bis vier =/ (ist nicht) Rohkost.

Wenn ich noch gekochte Speisen verzehre, bin ich immer noch befangen von der störenden Wirkung getöteter Nahrung in meinem Körper. Das wird äuch nicht besser durch die Zeit, wenn nicht eine allmähliche Umstellung für Vollroh erfolgt.

Vielfach suchen roh bis Vier Menschen Zugang und Unterstützung durch Vollroh-Communities und können oft nicht verstehen, warum sie nicht dieselben Erfahrungen und Erfolge wie jene der sich vollroh ernährenden Menschen machen.

Roh-bis-vier-Köstler können eine Weile von den Erfahrungen der Communities mit profitieren und sich so ein Dasein schaffen, doch wer nicht den Sprung ins “kalte Wasser” selbst wagt, bleibt ein Spekt.tor und somit meistens unzufrieden, weil er nicht in die volle Lust eines Bades kommt.

Lediglich ein Paar Tropfen von den fröhlich Planschenden wäscht die Lasten, die aus dem Erhitzen und Töten von Nahrung und in den häufigsten Fällen noch weitere Verunstaltungen von Leben nicht ab und was es äuch bringt, ewiger Zuschauer zu bleiben, es wird nie gut.

Du musst es selbst tun. 

Lasse weg den Dreck wie Genussmittel, Nahrung, die durch Mord entsteht, Raffiniertes, und Beeinflussendes, dann lasse den Herd weg.
Dann erst können wir gesund sein.

 

 (Obst-)handel:

Direkt gegenüber dem Weltladen in meiner Stadt hat ein neues Handyreparaturfachgeschäft eröffnet, der mir mit unkomplizierter Auftragsabwicklung und fairen Preisen bei guter Leistung Freude gemacht hat. Eine Rechnung bekam ich selbstverständlich. Man wünscht dem Reparateur, dass er die Qualität seines Ladens trotz erbittertem Konkurrenzkampf in seiner unmittelbaren Umgebung erhält.

Früchte:

Auch bei der wachsenden Zahl von Obsthändlern schein Konkurrenz die Händler ihre Preise gegenseitig für Webezwecke um Cents zu unterbieten. Ein halbes Kilo Datteln aus Iran um € 2,50 anzubieten ist sicher kein immens lukratives Geschäft. 
Würden sich mehr Menschen gesund ernähren, geht auch diese Rechnung für den iranischen Handel und die Händler, sicher nicht zuletzt auch für die Konsumenten auf 😉