Liebe Freunde,

danke Euch herzlich für Euer Interesse und zahlreichen Fragen und bin froh, sie Euch heute möglichst genau zu beantworten!

Um welche Fragen geht es? Karies, Zahnfleisch, Zahnwurzeln, abgebrochene Zähne, Kiefer, Weisheitszähne.

Über meine Zähne: Ich habe starke Zähne, hatte aber während der letzten Jahre ein angegriffenes Zahnfleisch, der entzündet war und sich begonnen hatte, zurückzuziehen. Diesen Umstand verdanke ich einem anderen Problem (das ist eine andere Story), aufgrund dessen meine Darmschleimhäute oft gereizt waren (und zum Teil noch sind). 

Zähne haben eine besondere Stellung und Bedeutung für unseren Körper!

Die zwischen Kopf und Körper im besonders empfindlichen Kieferbereich des Körpers – an der Schnittstelle zwischen unseren Gedanken und Gefühlen. Deshalb würde ich jedem davon abraten, sich Zähne vorschnell ziehen zu lassen oder sich gar den Kiefer operieren zu lassen und sich auch alle anderen Eingriffe, zum Beispiel an den Wurzeln der Zähne, sich gründlich zu überlegen und mit einem wirklich vertrauensvollen (am Besten einem rohkostfreundlichen) Zahnarzt abzusprechen!

Ist der Zahn wirklich schon ganz kaputt, scheue bitte aber auch nicht, den Zahn “gehen zu lassen”. Ich habe es bei einem Zahn so gemacht, und spürte leider, wie sehr dieser Verlust dem Körper und meinen Nerven zu schaffen machte. Kommt der Zahn aber mit den Anforderungen der Selbstreinigung und gedanklicher Belastung, die uns von Außen zukommt, nicht mehr klar, kann er dem Körper auch schaden. Es ist wichtig, die Grenzen der Belastbarkeit verschiedner Bereiche unseres Körpers und die dazugehörenden Thematiken gut zu kennen und für diese offen zu sein und flexibel zu bleiben!

(Juni. 2017: ein Jahr nach dem Verlust meines rechten unteren Eckzahnes habe ich dessen Entfernung zunächst sehr oft bedauert und bereut. Ich habe aber noch Hoffnung auf dessen Nachwachsen). 

Flexibilität ist eines der größten Schätze auf dieser Welt!

Jeder Zahn steht für einen Organ und heilt diesen. Zähne vermögen durch ihre Robustheit Probleme zwischen Denken und Empfinden, zwischen der Außenwelt und der (verinnerlichten) Körper- und Gefühlswelt auszugleichen.

Wenn Du also die Chance hast, einen oder alle Deine Zähne zu heilen, bringt das einen enormen Zuwachs an Lebensqualität

Meine Story

Als ich begonnen hatte, auf Rohkost umzustellen, hatte ich fast ständig Schmerzen am Zahnfleisch, da sich mein Körper vorwiegend auch über die Mundschleimhäute entgiftet hat. Bei heftigen Schmerzen hat Ölziehen anfangs geholfen, doch bei fortgeschrittener Entgiftung habe ich dies weggelassen, da ich keinen Unterschied mehr gespürt habe.
Im Herbst 2015 begannen mir Weisheitszähne zu wachsen und an einem trockenen  Maiskolben brach ich mir ein Stück – gut die Hälfte – eines meiner rechten unteren Zähne heraus. 

Ich habe seit einem Jahr immer weniger meine Zähne geputzt, immer seltener eine Zahncreme verwendet. Ich stellte fest, dass sich mein zuvor irritiertes Zahnfleisch dadurch beruhigte. Ich hatte früher auch oft leicht lockere Zähne. Das ist seitdem nicht mehr der Fall!

Der abgebrochene Zahn und das Zahnfleisch darunter entzündeten sich und das Zahnfleisch begann Gifte abzusondern. Da ich zu dieser Zeit aufgrund allgemeiner Entgiftungsprozessen im Gange diesen ihren Lauf zu lassen und Eingriffe von Außen zu meiden beschlossen hatte, kam nur noch in Frage:

100% highcarb Rohkost nach Dr. Douglas Graham

Im “Normalfall” hätte ich wahrscheinlich 

gefastet (wie ich das mache, dazu schreibe ich noch einen eigenen Eintrag, weil das die Zähne auch sehr gut heilt!). Aber aufgrund meiner aktuellen Lebensumstände hatte ich dazu gerade keine Gelegenheit.

Da ich wegen meiner Prozesse verschiedene Schmerzen und Herzbeschwerden (und diverse Wehwehchen, die ich als ex-Hochleistungssportlerin lange daran gewöhnt solche zu ignorieren, leider nicht alle im Einzelnen benennen kann), besann ich mich noch auf folgende Maßnahmen:

– kein bis kaum Kontakt zur Außenwelt, da ich vermeiden wollte, dass Symptome behandelt werden: Rückzug! (Retreat)

– viel Bewegung an der frischen Luft, viel Ruhe und Schlaf abseits von Medien und sonstigem Lärm

– ausreichend geistige Aktivität (ich übersetzte gerade eine Rohkostwebseite und lernte für eine Ausbildung)

Eigenurintherapie 

Den letzten Punkt möchte ich genauer erklären:

es ist zunächst nicht leicht, diese Praxis aufrecht zu erhalten. Fällt aber die Möglichkeit zur Darmreinigung und Fasten sowie andere Sicherheit vermittelnden Maßnahmen, wie Support aus dem Internet und/oder Freunde weg, sah ich es als meine einzige Garantie, dass ich für meinen Prozess doch noch mit Sicherheit die richtigen Rückmeldungen – nämlich die von meinem Körper – bekommen würde.

Ohne auf die physiologische Wirkung von oral eingenommenen Eigenurin (die woanders sicher besser dokumentiert ist) einzugehen, lieferte sie mir aus geistiger Sicht eindeutig verbesserte Intuition in Bezug auf meine Entscheidungen, einen klaren Kopf und Erdung, Schmerzfreiheit und beruhigte meine Nerven.

Als Rohköstler schmeckt der Urin NICHT unangenehm, wenn auch die Vorstellung unangenehm sein mag.

Sie liefert intuitiv wie auch durch den Geschmacksinn eindeutig erkennbare Hinweise für den Körper, wenn da etwas nicht stimmt.

Ich habe diese Therapie bereits früher bei gesundheitlichen und nervlich belastenden Situationen mit Erfolg angewendet (Verkürzung von Krankenhausaufenthalten oder Krankheitsabläufen).

Kurzum: Wir haben so viel heilsame Medizin in uns, dass wir sie gar nicht bewahren können!

Zur Praxis der Eigenurintherapie:

Entgegen meiner früheren Ansicht, nachdem eine größere Menge Urin notwendig wäre um bessere Resultate zu erhalten, glaube ich heute, dass es besser ist, jeden Tag über einen längeren Zeitraum eine minimale Menge an Eigenurin zur Therapie zu sich zu nehmen als große Mengen an einem Tag.

Mit Wasser oder einem frischem Saft verdünnt hat der Eigenurin eines Rohköstlers gar keinen Geschmack.

Danach empfehle ich, sich gründlich den Mund mit warmem Wasser ausspülen oder auch, wer nicht so empfindliches Zahnfleisch hat wie ich, mit einer Bambuszahnbürste die Zähne abzubürsten. Es ist wichtig, auf die Mundhygiene zu achten, da die Stoffe aus dem Urin im Blut aufgenommen, jedoch nicht im Mundraum die Heilung begünstigen.

Ich putze mir die Zähne nicht! Mein Körper tut das!

Ich putze mir die Zähne seit beinahe einem Jahr gar nicht mehr, seitdem ich ich bis auf kurze Phasen von Umstellungserschwernissen zu hundert Prozent Vollzeit Highcarb Rohköstlerin sein darf.

Diejenigen von Euch, die Probleme mit den Zähnen haben, werden wie ich, wahrscheinlich jeden Schritt weg von der für Euch idealen Ernährungsweise an den Zähnen zu spüren bekommen, denn wenn der Darm irritiert ist, wirkt das im Mundraum.

Mir bieten die Zähne einen guten Anhaltspunkt dafür, was mein Körper verträgt! Und das ist in den letzten Jahren nur noch…

frisches Obst oder Datteln 

grüne Blätter: Salat, Ruccola, etc. 

etwas eingeweichtes oder gekeimter Buchweizen (das meinem Gehirn und meinen Nerven sehr gut tut) 

minimal selten etwas fermentiertes Reisprotein (das mich manchmal vor Muskelkrämpfen befreit, die ich wegen meiner “speziellen” Entgiftung häufig habe) . – Im Juni 2017 habe ich bereits seit einem Jahr kein Reisportiein mehr zu mir genommen. Lieber esse ich gekeimten Buchweizen.

sehr selten Trockenfrüchte (in Rohqualität)

Ich esse nur noch BIO! 

Es zahlt sich aus, sich hauptsächlich Bio zu ernähren. Sowohl für die Erde, als auch meinen Körper. Ich bekomme durch manches konventionelle Obst so viele Toxine, dass ich lieber auf Nahrung verzichte, als konventionelles Obst oder Gemüse zu zu mir zu nehmen. Ich habe vor meiner Rohkostumstellung in 2013 bereits seit 1993 nur noch Bio gegessen (zuerst vegetarisch, dann vegan) und habe es dann mit Rohkost einige Jahre aus Unwissen mit konventionellem Obst probiert – brachte eigenartige Resultate!

Kaum Fett – eigentlich KEINE Nüsse, sondern nur Kokos und Avokado, wobei es bei den Fettquellen auch auf die Ayurveda – Typen ankommen kann. Ich bin zum Beispiel ein feurige Katze – stämmiger Bär (Pitta-Kapha) Mixtyp und mir bekommt Kokos besser als Avokado oder Sesam. Zarte Reh (Vata) Typen vertragen meist Sesam und andere Nüsse eigentlich auch sehr gut in Maßen. 

Ich habe heute kein Bedürfnis mehr nach fettigen Speisen, das ist aber erst so, seit ich ausreichend Kohlenhydrate zu mir nehme, und das ist gut so, denn Fett hat mein Darm immer sehr belastet und damit auch meine Zähne.

(Bei Rohkost ist anders als bei Kochkost das Fett-Kohlenhydratgemisch schwerverdaulich!)

Eiweiß aus viel Blattgrün ist ideal für jeden! Mit Chiasamen habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. In den Meisten Fällen kann Schlappheit aber auch darauf ein Hinweis sein, dass Ruhephasen benötigt werden und da (mich) Eiweißprodukte süchtig machen, ist Vorsicht zu empfehlen. 

Wenn Du wirklich Deine Zähne selbst heilen möchtest: 

sei dir im Klaren bitte, dass das eine schwere und große Aufgabe ist, bis wirklich mal ein Zahn zu wachsen beginnt. Bis dorthin muss sich einiges im Körper beruhigen und es wird sich vermutlich einiges bei Dir und an Deinem Leben ändern. Heiße das willkommen.

Es kann auch mal schiefgehen.

Sei auch offen dafür, dass dein Zahn-Projekt scheitern kann. Als ich beruflich Stress hatte, mein Entgiftungsprozess noch nicht abgeschlossen war und mir sehr viele Menschen Fragen zu meinem Lebensstil und meinen Ansichten stellten, fühlte ich mich kritisiert und ich bekam eine Heilkrise. Der abgebrochene Zahn entzündete sich nach einem monatelangen Heilprozess aufs Neue. Der abgebrochene Zahn hat während meines Rückzuges im Winter während meiner Selbsttherapie begonnen, nachzuwachsen. Ich ließ ihn dann leider dennoch ziehen, da ich mich auf einen erneuten Rückzug erst vorbereiten möchte.

Meine Zahn – Erfolge:

Inzwischen ist das meiste Karies verheilt. 

Zahnfleischentzündungen sind verschwunden, mein Zahnfleisch ist gesund, kräftig und meistens gut durchblutet.

Zahnsteine sind weg.

Sie schauen weiß aus.

Ich wünsche Dir die beste Gesundheit, die Du Dir erträumen kannst und viel Liebe zu und Geduld mit Deinen Zähnen.

Fabijenna

Weiterführende Links:

Puramaryam.de/Heilwaswo.html
  

In Kürze:

Als nächstes möchte ich einige Worte über die Beziehung der Schilddrüse zu den Zähnen sagen.

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