1991 wurde ich Vegetarierin, die praktisch vegan aß. Da ich weder Milchprodukte, noch Ei je mochte, aß ich zwar nicht immer 100% aber zumeist vegan und fruchtbasiert. 

1999 begann ich, mich, was Kochkost betraf, fast ausschließlich von gekochtem Getreide mit gedünstetem Gemüse zu ernähren. Dies befand ich als variabel genug.

2006 machte ich mein erstes bewusste vegane Experiment, wo ich ein halbes Jahr lang aus eigener Überlegung und ohne solche Freunde komplett auf tierische Nahrung verzichtete. Es blieb dabei, mit dem Unterschied, dass ich danach eine Zeit lang nicht immer, überall, darauf achtete.

Ich freue mich und bin überrascht über den heutigen Trend zur veganen Lebeweise und finde, dass es großartig wäre, wenn er in solchen Wellen weiter um die Welt ginge, mehr und mehr Menschen ihren Lebensstil änderten. Es ist einerseits global notwendig und andererseits werden unsere Organismen auch nicht mehr mit allem fertig, was angeboten wird. (Dies habe ich für mich bereits vor 11 Jahren entschieden.)

Ich schreibe nicht viel zu diesem Thema, da sich bereits mehr als mein halbes Leben darum gedreht hat: Um all jene Themen, die sich daraus ergeben , dass es anders ist, in einem nicht von Tierleid betroffenem Körper zu leben und wie sich ein Zusammenleben gestaltet. 

Ich habe nie zu jenen gehört, die laut “bekehren” sondern habe immer darauf vertraut, dass die Menschen, denen ich begegnete, durch die natürliche Anziehungskraft meiner Lebensweise inspiriert werden.

Es drehte sich bewusst oder mal auch weniger bewusst häufig in meinem Leben darum, alleine inmitten von all den anderen zu existieren. Ich habe einiges “eingesteckt” und mag damit leben aber es dreht sich heute für mich (gottseidank) nicht mehr um Konsum. Ich lebte das, was wir heute hier kollektiv erleben dürfen als Einzelne – ohne Infos, Memes, Grüppchen.

FB war für mich also vor 8 Jahren eine kleine Offenbarung durch die wachsende Vernetzung von Veganern und vegan sein wurde anders.

Ich glaube aber auch, dass ich nach 26 Jahren vieles anders sehe und empfinde und auch inzwischen andere Wege beschreite die mich von diesem Thema und dem Trend weiter fort führen.

Ich mag heute dem veganen Mainstream gerne aus dem Weg gehen: Ich freue mich für andere, wenn die Zahl der veganen Kaufangebote wächst, doch es spricht mich nicht an.
Ich bin dankbar, dass ich schnell erkannt habe, dass mir der Aufwand mich “eine Veganerin”zu nennen nicht reizt, er ist auch zu groß ist für eine viel zu kleine Veränderung. Dankbar, dass mich mein Weg weiter getragen hat. 🕊

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