Jugendliche sind orientierungsloser –

Wenn wir die Jugend von heute mit der von vor 30 Jahren vergleichen, kommt einem die Aussichtslosigkeit und Perspektivenlosigkeit vieler unter ihnen im Kontrast zur vorigen Generation nicht lediglich als eine mit einer vorübergehenden Mode zu tun habende vor. Das Interesse und die Geduld für eine gründliche Bildung und zutreffeden Informationen vermag sich scheinbar trotz oder gerade aufgrund der ständig zur Verfügung stehenden Informationsfülle durch elektronische Medien nicht halten. Konkurrenz bietet eine Vielzahl digitaler Ablenkungen und eine viel größere Zahl verfügbarer Unterhaltungsmedien als eine Generation zuvor.
Der Grund hierfür kann aber nicht lediglich der globalen digitalen Medienentwicklung zugeschrieben werden. Eine Rolle spielen auch Umwelteinflüsse, die Verminderung der Qualität der allgemein verfügbaren und verzehrten Nahrungsmittel und der mit diesen sowie der gesteigerten Mediennutzung verbundene Bewegungsmangel der Jugendlichen.

Weil beides sich schlecht auf die Gesundheit auswirken, sinken das Aufmerksamkeitsniveau in der Schule und das Bedürfnis und die Motivation für kreative Hobbies bei vielen, schlecht ernährten Jugendlichen.

Dabei wäre eine Verbesserung dieser Umstände mit Leichtigkeit durch entsprechende Sportangebote etwa als Wahlpflichtfächer und pflanzlicher Speisepläne an den Schulen zu erreichen.

Viele Schüler wählen lediglich deshalb Speisen mit geringen Nährwerten aus, weil das Angebot an diesen Speisen jene der pflanzlich basierten, gesünderen und ethisch vertretbaren Varianten gering ist oder fehlt.

Für Schüler ist es notwendig, pflanzliche Nahrung neben umfassender, auf die gestiegenen Bedürfnisse zukünftiger Berufswelten zugeschnittenen das Bewegungs- und Durchhaltevermögen steigernden Sportausbildung in der Schulkantine bereits kennenzulernen.

So bemüht und intensiv die Informationsaufklärung sich bereits an Familien und Individuen richtet, ist sie nicht weitreichend genug, um es mit der Informationsvermittlungsfähigkeit von Schulen und Kollegien aufzunehmen.

An diesen Orten muss das Angebot adäquater Gesundheitschancen von Jugendlichen ansetzen und ausgeweitet werden, unsere Gesellschaft verbaut sich sonst selbst sehr gründlich die Zukunft.

Ohne Gesundheit wird unsere Gesellschaft nicht mit dem vorhandenen und anwachsenden globalen Informationsflut und Digitalisierung fertig ohne enorme Einbußen an Lebensqualität: eine ständig medial gereizte sitzenden Gesellschaft ist bald nicht in der Lage zur adäquaten Reizverarbeitung und wird diese ohne ethisch vertretbarer langzeitverträglicher Nahrung durch künstlich hinausgeschobene Lebenserwartungen in ihrer Hilflosigkeit lediglich bis zu ihrer Erschöpfung vermehren.

Menschen müssen jetzt beginnen nur noch pflanzliche Nahrung zu kultivieren und zu verzehren um noch lange am (Erd-)ball zu bleiben.

Diese Erkenntnis muss auch in die Bildung mit einfließen.

• Gesamt: 45 Punkte

Ich bin nicht “vegan”, aber ich esse Pflanzen (1)

Ich bin nicht “vegan”, aber ich esse Pflanzen (1)

1991 wurde ich Vegetarierin, die praktisch vegan aß. Da ich weder Milchprodukte, noch Ei je mochte, aß ich zwar nicht immer 100% aber zumeist vegan und fruchtbasiert. 

1999 begann ich, mich, was Kochkost betraf, fast ausschließlich von gekochtem Getreide mit gedünstetem Gemüse zu ernähren. Dies befand ich als variabel genug.

2006 machte ich mein erstes bewusste vegane Experiment, wo ich ein halbes Jahr lang aus eigener Überlegung und ohne solche Freunde komplett auf tierische Nahrung verzichtete. Es blieb dabei, mit dem Unterschied, dass ich danach eine Zeit lang nicht immer, überall, darauf achtete.

Ich freue mich und bin überrascht über den heutigen Trend zur veganen Lebeweise und finde, dass es großartig wäre, wenn er in solchen Wellen weiter um die Welt ginge, mehr und mehr Menschen ihren Lebensstil änderten. Es ist einerseits global notwendig und andererseits werden unsere Organismen auch nicht mehr mit allem fertig, was angeboten wird. (Dies habe ich für mich bereits vor 11 Jahren entschieden.)

Ich schreibe nicht viel zu diesem Thema, da sich bereits mehr als mein halbes Leben darum gedreht hat: Um all jene Themen, die sich daraus ergeben , dass es anders ist, in einem nicht von Tierleid betroffenem Körper zu leben und wie sich ein Zusammenleben gestaltet. 

Ich habe nie zu jenen gehört, die laut “bekehren” sondern habe immer darauf vertraut, dass die Menschen, denen ich begegnete, durch die natürliche Anziehungskraft meiner Lebensweise inspiriert werden.

Es drehte sich bewusst oder mal auch weniger bewusst häufig in meinem Leben darum, alleine inmitten von all den anderen zu existieren. Ich habe einiges “eingesteckt” und mag damit leben aber es dreht sich heute für mich (gottseidank) nicht mehr um Konsum. Ich lebte das, was wir heute hier kollektiv erleben dürfen als Einzelne – ohne Infos, Memes, Grüppchen.

FB war für mich also vor 8 Jahren eine kleine Offenbarung durch die wachsende Vernetzung von Veganern und vegan sein wurde anders.

Ich glaube aber auch, dass ich nach 26 Jahren vieles anders sehe und empfinde und auch inzwischen andere Wege beschreite die mich von diesem Thema und dem Trend weiter fort führen.

Ich mag heute dem veganen Mainstream gerne aus dem Weg gehen: Ich freue mich für andere, wenn die Zahl der veganen Kaufangebote wächst, doch es spricht mich nicht an.
Ich bin dankbar, dass ich schnell erkannt habe, dass mir der Aufwand mich “eine Veganerin”zu nennen nicht reizt, er ist auch zu groß ist für eine viel zu kleine Veränderung. Dankbar, dass mich mein Weg weiter getragen hat. 🕊

Zum-Vegansein-braucht-es-für-mich-viel.

Komplette-Autarkie-und-Konsumstop-wären-Lösungen.

Das Geheimnis gesunder Zähne

Gesunde Zähne von Zauberhand?

Ich muss zugeben, als vor Jahren einmal ein lieber Freund zu Gast war, und mir erklärte, er putze sich die Zähne nicht, habe ich mich gewundert und es für ein Scherz oder zumindest eine ausgefallene Idee gehalten. (Zumindest schnatterte dies mein Mind.)

Aber ich wurde von seiner Praxis und seiner Ausstrahlung in den Bann genommen, sodass ich es auch ausprobieren wollte.

Das Einzige war, dass ich am Anfang nicht wusste was auch mich zukommen wird. Aber es war nicht schlimm. Kaum einige Wochen Übergang.

Meine heutige Zahnpflegepraxis:

ICH PUTZE NICHT:

Es gibt keinen anderen Körperbereich der weniger der äußerlichen Pflege bedürfte, als die Zähne!!!

ICH ESSE nur ROH.

Wenn ich meine Gesundheit ernst nehme, und darunter kann ein sich selbst erkennender Mensch NUR GANZHEITLICHE – also eigentliche Gesundheit verstehen (nicht die von unserer Gesellschaft geprägten falschen Modelle und Irreführungen und gefährliche Praktiken westlicher Schulmedizin!!!) – dann muss ich erkennen, dass 

(A) wenn meine ZÄHNE mit ROHKOST GESUND sind 

(B) aber Probleme machen, wenn ich Schlechtkost esse

…die Folge dessen nur sein kann, dass (C) sowohl Kochkost = Schlechtkost, schädlich für meine Zähne sowohl für meine gesundheit sind, genauso wie jeglicher Eingriff durch Schrubben, Pasten, geschweige denn barbarische Eingriffe und zahnärztliche Techniken.

Folgich ist das EINZIGE das ich für meine ZÄHNE tue, IHRER BOTSCHAFT LAUSCHEN, NICHT PUTZEN, ROHKOST ESSEN, gesund leben.

FASTEN.

Backup: Wenn ich mal was Schlechtes (weil Totes) gegessen habe, dann habe ich mir die Zähne mal ausnahmsweise mit Zahnseide gereinigt. 

VIEL ERFOLG! 

AUCH DU KANNST DAS.

“INIPI” 

“INIPI” 

Ich habe einen Ast meines Klettbaumes umgebogen und sie in die Erde gesteckt – sie wächst an den anderen Ästen weiter nach oben und auf die Seite und bildet eine kleine Hütte. 

Decken über den Ästen schützen vor der kühlen Luft und Licht im Innenraum. Die heißen Steine werden in die Mitte des Inipi befördert und der Eingang danach geschlossen. Die zu erhitzenden Steine für das Schwitzbad sollten keine Sprünge haben, und am offenen Feuer stark erhitzt werden. Sie werden mit einer Mistgabel in die Mitte des gesäuberten Bodens der Hütte etwa einige Minuten vor der Schwitzzeremonie befördert und in ein dort gegrabenes kleines Loch im Boden fallen gelassen.

Die Öffnung der Schwitzhütte (auf indianisch Inipi) ist immer gegen Osten gerichtet, da der Große Geist im Osten vor der Zeremonie auf euer Bitten hin eintreten wird.

❤ Es ist lohnend, vor dem Betreten der Hütte auch eine geistige Reinigung zu zeremonieren, wie zum Beispiel Singen von Gebeten (Mantren) und eine Reinigung des Körpers durch Räuchern mit getrockneten Blättern wie Salbei.  

  • Wir begrüßen den Westen und verbinden uns mit der Kraft der Erneuerung, dem Lernen, dem Wachsen, dem Erkennen… und danken ihren Geistern für Ihre Zusimmung, Unterstützung, und Kraft.
  • Wir grüßen dann den Süden und verbinden uns mit ihren Kräften. Die Themen können sein: Kindheit, Spiel, …
  • Wir grüßen den Norden, die Fähigkeit zum Alleinsein, zum Rückzug, die Fähigkeit zu  sterben und
  • Wir grüßen den Osten mit der Fähigkeit zu Neubeginn und Widergeburt und laden den großen Geist ein, und verbinden uns in Schönheit mit all unseren Verwandten…

❤ Meine Erlebnisse waren Erlebnisse von Geburt und TodSelbsterkenntnis 

Nach dem Schwitzen die Haut mit Wasser spülen.

❤ “Alle meine Verwandten!” ist das indianische Mantra der Schwitzhüttentradition.

Was nicht passt, wird passend gemacht (Meinung)

Erstaunlicher Irrtum der Psychiatrie ergibt sich durch ihren extremen Substanzmissbrauch. Fast ausnahmslos sind Patienten Süchtige, deren Sucht bis in die Unkenntlichkeit entstellt und verdeckt und verschlimmert wird. Danach ist der Patient ausreichend verwirrt. Dann erst kann die Psychiatrie ihre Systemherrschaft am willenlos gemachten Subjekt beginnen und den einzelnen dazu benutzen, für die Interessen der Institution zu leben. 

Das funktioniert genau deshalb, weil der Mensch beginnt, eine nach der anderen auf seine vorherigen Süchte zurückzufallen, sobald die alles dämpfenden Psychopharmaka reduziert oder weggelassen werden.

Warum und wie dramatisch das für jemanden ist, wird klar wenn wir uns jemanden vorstellen, dem nichts über seine Sucht erzählt wurde, dem nicht gesagt wurde, dass seine Sucht die Ursache seiner Probleme und seine Krankheit ausmacht, sondern für dessen Leid Phantasienamen aus der Trickkiste der Psychiatrie gegeben wurden.

So funktioniert leider unsere Gesellschaft, wir brauchen immer stärkere, wirkungsvollere Gifte um mit den wenigen Dingen fertig zu werden, die uns als Menschen ausmachen.

Dem liegt leider zugrunde, dass wir uns gegenseitig unsere Genesung nicht gönnen und uns gegenseitig therapieren möchten, anstatt uns auf uns selbst zu besinnen und Hilfe durch Selbsthilfe leisten.


Dabei bliebt häufig die einfache verbale Konfrontation mit Inhalten wie “Krankheit” und “Sucht” abstrakt.

Besonders abstrakt ist es in einer Therapie Menschen “Suchttyp” zu definieren, dennoch von einem Besuch der entsprechenden Selbsthilfegruppen abzuraten, wie durch klassische Ärztearroganz häufig geschieht.

Diese Erkenntnis mag Kreisen profitorientierter Ärzte und Therapeuten trotzen, dennoch sind Gruppen und andere auf Prinzipien des Mitgefühls basierende Communities das einzige, was Süchtigen dauerhaft hilft zu genesen. Dabei machen viele nebenher erfolgreich Therapien, um sich mit einzelnen, spezifischen Persönlichkeitsaspekten auseinanderzusetzen. Niemals habe ich gehört, dass Gruppenmitgliedern geraten wird,  Therapien zu vernachlässigen oder abzubrechen, um nur noch Hilfe durch die Schritte-Gruppen zu finden.


Noncompliance und Widerstand zur Therapie wird von solchen Fachleuten als “Krankheit” gewertet und es wird munter weiter therapiert. Ob auf das therapeutische Beziehungsangebot lediglich formal durch Anwesenheit, nicht aber nicht real reagiert wird, scheint nicht nur nichts auszumachen. Es entsteht der Eindruck, dass dies sogar erwünscht ist, dem eigenen Selbsthilfepotential der Patienten wird mit niederschmetternder Arroganz begegnet. 

Für Individualität ist schließlich kein Bedarf in der Industrie der Abhängigkeiten.